Die wundersame Schustersfrau
Eine heftige Posse in 2 Akten und einem Prolog
(Originaltitel im Spanischen: La zapatera prodigiosa)
"Wie bin ich unglücklich! Mit diesem Mann, den Gott mir gegeben hat!"
Ein Schuster, 53, heiratet eine schöne 18jährige. Bereits nach drei Monaten sind die beiden der Ehe scheinbar überdrüssig. Sie trauert ihren viel jüngeren und stattlicheren Verehrern nach und beklagt, dass ihr Mann ein Waschlappen sei, er hält ihre Streitsucht und Widerspenstigkeit nicht mehr aus, zumal sich bereits das ganze Dorf über die wilde Schustersfrau beschwert. Als dem Schuster das Treiben eines Tages zu bunt wird, verlässt er kurzerhand seine Frau und macht sich auf in die Welt. Die junge Schöne vermisst ihren Mann schmerzlich und muss, nun allein in der Welt, selbst für sich aufkommen. Sie eröffnet in der Werkstatt ein Restaurant, wo sich sofort alle Männer einfinden, um ihr den Hof zu machen. Die Schustersfrau ist jedoch standhaft und hofft auf die Rückkehr ihres Mannes. Als dieser eines Tages als Schausteller verkleidet das Restaurant besucht und sich von der Treue und Liebe seiner Frau überzeugt, während sich deren Verehrer vor der Tür gegenseitig umbringen und die Lästereien der Dorfweiber ihren Höhepunkt finden, überwinden Schuster und Schustersfrau ihren Streit und versöhnen sich. Eine herrliche Posse über ein Ehepaar, das trotz aller Widrigkeiten die Zuneigung füreinander neu entdeckt und erkennt, dass der andere ist, wer er ist, und man ihn trotz seiner Macken lieben kann.
Leseprobe [PDF]     Bestellen [PDF]
Übersetzung
Fritz Rudolf Fries↗
Besetzung
6D, 6H, 1K, kleine Rollen
Theater