Archiv der Kategorie ‘kolumne: täglich ein stück weiter‘

täglich ein stück weiter

Dienstag, den 19. Mai 2009

mit und zu neuer dramatik unterwegs. fortsetzung der kolumne mit einem mobilen erfahrungsbericht

(fk) lektürebedingungen am 14.5.09, 9.37 bis 15.20: in einem ice-abteil mit reservierung (wichtig!). unterwegs zu einer leseveranstaltung im südwesten. am fenster sitzt ein ostdeutscher professor mit glatze und einem arttypischen, schneeweißen bart. er beugt sich friedlich über ein buch über suprematismus, in dem viele kleine zettel stecken. ideale bedingungen also. eigentlich. (weiterlesen…)

dramablog geht in die fastenzeit …

Dienstag, den 17. März 2009

… und zwar bis ende april.

zwischenzeitlich eingehende beiträge werden gesammelt und anfang mai veröffentlicht. kommentare sind weiterhin möglich. – also: frohe ostern und dranbleiben.

Erhabenes im Selbstversuch

Montag, den 9. März 2009

richtschwert ende 16. jh.Über Hochkultur am Wochenende, wackelnde Schwerter und brummelnde Standheizungen – oder: Warum Nummer sicher einfach nicht reicht.


(fk) Freitagabends in einem renommierten Staatstheater irgendwo im Lande: Alter König will Nachlass regeln, ärgert sich über die ehrlichste seiner drei Töchter, verteilt Macht und Ländereien an die beiden anderen und bezahlt diese Entscheidung mit dem Verlust von Macht, Besitz und Geisteslicht. Eigentlich ein tolles Stück. Das Paradeschauspiel scheidender Intendanten wird hier in einem riesigen schwarzen Kasten gespielt. (weiterlesen…)

Über gute Stücke (und warum man sie nicht vergisst) – Teil 2

Freitag, den 30. Januar 2009

Theaterverlagsmitarbeiter werden gelegentlich gefragt, nach welchen Kriterien sie Stücke beurteilen. Das ist eine völlig berechtigte Frage. Der man dann möglichst ausweicht.

(fk) Meist wird die Frage auch nur höflichkeitshalber gestellt. Wie man z. B. einen Anwalt fragt, wieviele Lebenslängliche er denn schon vertreten hat. Sie lässt sich knapp gar nicht beanworten. Am besten noch entlang eines konkreten Beispiels. Also nuschelt man was von „jedes Stück von seinem spezifischen Konzept her verstehen müssen…“ und wird dann auch in aller Regel schnell wieder in Ruhe gelassen. Aufgrund aktueller wiederholter Nachfrage – hier jetzt aber mal ein längerer ausweichender Antwortversuch. (weiterlesen…)

54. und letzter Wurf: Trauerspiel im Vogtland

Donnerstag, den 9. Oktober 2008

Sommerpausenspielzeitcheck mit Pfeil und Bühnenjahrbuch / Stichprobe 7

(fk) Blind trudelt der letzte Pfeil – ins herbstliche Vogtland. Das obersächsische Plauen ist mit dem benachbarten Zwickau über die “Gemeinnützige GmbH Theater Plauen-Zwickau” zweckverbunden. (weiterlesen…)

53. Wurf: Amerikanischer Schwerpunkt in Bonn

Freitag, den 22. August 2008

Sommerpausenspielzeitcheck mit Pfeil und Bühnenjahrbuch / Stichprobe 6

(fk) Ich bin nicht zufrieden mit der Entwicklung meiner Wurfkünste. Eigentlich sollte es ja Konstanz treffen. Dort unten am Bodensee tut sich nämlich auch in der nächsten Spielzeit Erstaunliches (www.theaterkonstanz.de). (weiterlesen…)

Systemerhaltende Theaterkritik?

Montag, den 11. August 2008

Hinweis auf eine lesenswerte Veröffentlichung zum Thema “Medien, Kulturpolitik und Öffentlichkeit” von Willy Theobald

(fk) Einen seltenen Versuch, das Zusammenwirken von Theaterkritik und Kulturpolitik wissenschaftlich-kritisch zu beleuchten, unternimmt der Politikwissenschaftler Willy Theobald (weiterlesen…)

11. Wurf: Ziemlich viele Romane in Aachen

Dienstag, den 22. Juli 2008

Sommerpausenspielzeitcheck mit Pfeil und Bühnenjahrbuch / Stichprobe 5

(fk) Allmählich entwickelt sich das Feierabendritual zu einer meditativen Angelegenheit. (weiterlesen…)

8. Wurf: Amüsemang in Regensburg

Sonntag, den 20. Juli 2008

Sommerpausenspielzeitcheck mit Pfeil und Bühnenjahrbuch / Stichprobe 4

(fk) Dem Pfuschimpuls, meinen Pfeil dieses Mal eher zu stechen als zu werfen, wird nicht nachgegeben. Stattdessen lande ich nach trudeliger Flugbahn einen Treffer im tiefen Süden: Regensburg. Die Stadt an der Donau hat nach Frankfurt/M. mit 720 beschäftigten Einwohnern pro 1.000 Menschlein die zweithöchste Arbeitsplatzdichte Deutschlands. Da arbeiten schon die Kleinsten fleißig mit, scheint es. (weiterlesen…)

7. Wurf: Sterne über Halberstadt

Dienstag, den 8. Juli 2008

Sommerpausenspielzeitcheck mit Pfeil und Bühnenjahrbuch / Stichprobe 3

(fk) Ich hätte mir zur Abwechslung ja auch mal eine Metropole gewünscht. Aber der sechste Wurf wollte in Hamburg partout nicht steckenbleiben, so hats nun unerbittlich zufällig eben den Harz erwischt. Was haben Jürgen Sparwasser und Alexander Kluge gemeinsam? (weiterlesen…)

5. Wurf: Volltreffer in Tübingen

Freitag, den 4. Juli 2008

Sommerpausenspielzeitcheck mit Pfeil und Bühnenjahrbuch / Stichprobe 2

(fk) Freitagabend, 20Uhr10: Nach drei Fehlwürfen zwischen Stettiner Haff und Bornholm versuche ich es einbeinig, prompt landet der Pfeil in Schwaben: (weiterlesen…)

1. Wurf: Krokodile in Lüneburg

Mittwoch, den 2. Juli 2008

Sommerpausenspielzeitcheck mit Pfeil und Bühnenjahrbuch / Stichprobe 1

(fk) Nach überraschend gerader Flugbahn verfehlt der erste Wurf Hamburg nur knapp. (weiterlesen…)

usa – deutschland: null zu null

Dienstag, den 24. Juni 2008

(fk) Die Tendenz zur Ex- und Hoppisierung neuer Stücke ist oft beschrieben worden. Eine überraschende Übereinstimmung zwischen US-amerikanischen und deutschen Theaterverhältnissen wurde bei einer Diskussionsrunde am vergangenen Sonnabend am Düsseldorfer Schauspielhaus deutlich. (weiterlesen…)

Endlich ist es heraus: Heidelberg fördert am meisten!

Montag, den 7. April 2008

(fk) Der Heidelberger Stückemarkt feiert sein 25jähriges Bestehen. Gratulation! Und ein paar Fragen. (weiterlesen…)

Hausautorenschaft: Bericht über einen Glücksfall

Mittwoch, den 23. Januar 2008

(fk) Die Produktion: eine Uraufführung am Theater Freiburg am 20.1.2008. Das Werk: (weiterlesen…)

What’s the news?

Sonntag, den 13. Januar 2008

(fk) Postdramatischer Selbstversuch: ein Rimini-Protokoll-Abend im Berliner HAU am 12.1.2008. Das Werk: “Breaking news – ein Tagesschauspiel”. (weiterlesen…)

über gute stücke (und warum man sie nicht vergisst) – teil 1

Freitag, den 14. Dezember 2007

(fk) lektürebedingungen am 13.12.2007 von 16.35 bis 16.42: im verlagsbüro zwischen zwei telefonaten. das werk: ein neues stück unseres (weiterlesen…)

ein neues werk aus graz!

Donnerstag, den 6. Dezember 2007

(fk) lektürebedingungen am 5.12.07 um 19.30: das café “godot” im bezirk prenzlauerberg, beim hereinkommen (weiterlesen…)