Archiv der Kategorie ‘debatte: neue dramatik‘
Mittwoch, den 30. Juni 2010
Eine Antwort von Pieter De Buysser (freundlicherweise schnell ins Deutsche gebracht von Uwe Dethier, siehe unten) – und ein Definitionsversuch.
Allerbeste Frank, Ik deel je zorg dat de mens te vaak in de weg loopt van zijn eigen mooie ideeën. In plaats van dat te betreuren vind ik dat een niet eens zo slechte omschrijving: de mens is degene die ideeën in elkaar vijst om er dan tegenaan te lopen: idee kapot, gewonde afvoeren, en opnieuw beginnen. Volgens mij een treffender oorsprongsverhaal dan dat van Adam en Eva, die twee hebben toch alleen maar valse verwachtingen geschapen. (weiterlesen…)
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Donnerstag, den 17. Juni 2010
Eine flämisch-deutsche Sommerabschweifung
Lieber Pieter, „Einfach vortrefflich / all diese großen Pläne: / das Goldene Zeitalter / das Reich Gottes auf Erden / das Absterben des Staates. / Durchaus einleuchtend. / Wenn nur die Leute nicht wären! / Immer und überall stören die Leute. / Alles bringen sie durcheinander. / Wenn es um die Befreiung der Menschheit geht / laufen sie zum Friseur. / (…) Man kann sie doch nicht alle umbringen! / Man kann doch nicht den ganzen Tag auf sie einreden! / Ja wenn die Leute nicht wären / dann sähe die Sache schon anders aus.“ so heißt es in einem Gedicht von Hans Magnus Enzensberger aus den 60er Jahren.
In Deinem Text „Mauervariationen für Anfänger“ (siehe voriger Beitrag) gehen die Leute nach dem Friseur in einen Swingerclub, um dort ihre Körper einzuölen und aneinanderzureiben. Rosa Luxemburg, oder vielmehr das, was von Rosa Luxemburg übrig ist, spaziert in den Club und mischt den Laden auf. (weiterlesen…)
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Mittwoch, den 16. Juni 2010
Wir veröffentlichen hier einen programmatischen Text des flämischen Autors, Theatermachers und Philosophen Pieter De Buysser.
Wir danken Autor und Übersetzer für die freundliche dramablog-Genehmigung .Viel Vergnügen bei der Lektüre:
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Donnerstag, den 3. Juni 2010
Die Debatte um den Stellenwert neuer Dramatik hat sich in die Schreibstuben und Dramaturgien verlagert, so scheint es. Die Spielpläne für die nächste Saison sind gemacht. Sehen sie anders aus als in den Jahren zuvor?
Die Battle-Autoren, deren Aktivitäten wir hier eine Weile begleitet haben, veranstalten munter weiter Leseveranstaltungen im kleinen Kreis. Derweil sorgt eine Jury-Entscheidung in Heidelberg für neues Debattenfutter auf nachtkritik.de. Und für die üblichen, typisch deutschen Blogbeißreflexe.
Wir wollen uns hier nach den strukturellen Auseinandersetzungen der letzten Jahre (UA-Wahn, fehlende Nachhaltigkeit von Autorenförderung, Hausautorenschaften pro und contra, Honorarfragen etc.) eher wieder inhaltlichen Fragen zuwenden. Nach der gewerkschaftlichen nun also vielleicht eine ästhetische Debatte. Zum Start gibt es dazu in Kürze an dieser Stelle ein Stück-Manifest von und ein Interview mit dem flämischen Autor Pieter De Buysser (Foto) zu lesen. Einstweilen viel Sonne wünscht allerseits – fk
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Mittwoch, den 20. Januar 2010
- mit diesen lakonischen worten beschrieb die dramatikerin theresia walser anlässlich des symposiums “schleudergang neue dramatik” anfang oktober 2009 den förder-alltag im bereich neue dramatik.
andere perspektiven (unter anderem von moritz rinke, peter michalzik, christine wahl, christine dössel) sowie den verlauf der mehrtätigen veranstaltung dokumentiert eine veröffentlichung der berliner festspiele, die nun auch online zur verfügung steht. hier ist der link. – allen unverzagten stückeschreibern, post- und nichtdramatikern: frohes neues!
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Montag, den 26. Oktober 2009
Eine Berliner Tagung zum Stand der Autorenförderung
Vom 9. bis 11. Oktober fand ein von den Berliner Festspielen organisiertes Symposium zur “Zukunft der zeitgenössischen Dramatik” statt. dramablog hat die Debatte, die zu dieser Veranstaltung führte, mit angestoßen und über zwei Jahre begleitet. Der Theaterkritiker Peter Michalzik fasste die Workshop-Ergebnisse für die Festspiele zusammen. Wir dokumentieren: (weiterlesen…)
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Mittwoch, den 8. Juli 2009
zwischenbilanz / zahlen
(fk) unverkennbar ist auch in diesem blog die kommentierende beteiligung allmählich abgeflacht. das ist ein verbreitetes blogphänomen und bei diesem etwas drögen thema nicht weiter verwunderlich. überraschend hoch ist jedoch die aufmerksamkeit, die das thema “neue dramatik” hier im zweiten jahr weiterhin genießt. rein statistisch besehen stellt sich das wie folgt dar:
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Mittwoch, den 8. Juli 2009
Berliner Festspiele veranstalten Symposium zur Zukunft der zeitgenössischen Dramatik
(Pressemitteilung) Vom 9. bis 11. Oktober 2009 veranstalten die Berliner Festspiele/Theatertreffen in Kooperation mit dem Deutschen Bühnenverein im Haus der Berliner Festspiele ein Symposium zur Zukunft der zeitgenössischen Dramatik. (weiterlesen…)
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Mittwoch, den 24. Juni 2009
Autorentheater in Zürich: Interview mit Stephan Roppel, Leiter des Theaters an der Winkelwiese
(fk) Biegt man in der Zürcher Altstadt kurz vorm Kunsthaus vom ansteigenden Hirschgraben rechts ab, steht man in einer kleinen Gasse unvermutet vor einem verträumten, parkähnlichen Garten und der klassizistischen Villa Tobler. In diesem schicken Ambiente hat das Theater an der Winkelwiese sein Domizil, das seit Anfang 2003 von Stephan Roppel geleitet wird. Seit den 50er Jahren wird hier in Rufweite des großen Schauspielhauses Theater gemacht. (weiterlesen…)
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Donnerstag, den 18. Juni 2009
Bereits zum 15. Mal binnen acht Jahren startet in München ein bemerkenswertes Projekt für darstellende Künstler, bei dem nun sieben Inszenierungen von aktuellen Stücken zu sehen sein werden. Ab dem 22. Juni 2009 werden Stücke von del Corte, Dukowski, Kater, Kricheldorf, Obexer, de Weck und Wyrypajew gezeigt. In der Jubiläumsstaffel soll den “Sehnsüchten, Wünschen und Ängsten unserer verunsicherten Zeit” nachgespürt werden. Näheres zum Programm: www.inkunst.de
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Mittwoch, den 20. Mai 2009
Das Berliner Theater an der Parkaue macht uns darauf aufmerksam, dass die Einreichfrist für den Preis am 1. Juni 2009 abläuft.
Vorschlagbar sind Stücke und Produktionen aus dem Bereich Kinder- und Jugendtheater. Hier die Ausschreibung in Kurzform: (weiterlesen…)
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Montag, den 27. April 2009
(fk) Ein Interview mit Christoph Nix, Intendant am Theater Konstanz, über konfliktgeladenes Welttheater in der südwestdeutschen Idylle, regionale und überregionale Wirkungen und über Lohn und Preis der Freiheit.
Spielzeitschwerpunkt Russland: Mit 17 Premieren und einem Festival neuer russischer Dramatik setzt der seit 2006 amtierende Intendant Christoph Nix ein auch von Ferne sichtbares Ausrufezeichen über die zu Lande, Wasser und in der Luft schwer erreichbare Bodenseestadt. Was hat ihn und sein Team zu diesem russischen Spielplan-Roulette bewogen? Mit diesem Kurzinterview setzen wir unsere kleine dramablog-Reihe über Theater mit innovativen Spielplänen fort. (weiterlesen…)
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Montag, den 8. Dezember 2008
Ein Interview mit Simone Sterr, Intendantin am Landestheater in Tübingen – über Spielplanpolitik und neue Dramatik
(fk) Wir können auch anders! – auch so könnte der Titel des Gesprächs mit Simone Sterr lauten. Seit 2005 leitet sie das Landestheater in Tübingen (LTT). Dort, im beschaulichen Württembergischen, traut man sich was und hat noch dazu Erfolg mit einem ungewöhnlich hohen Anteil neuer dramatischer Werke im Spielplan (50%). Wir haben einmal nachgefragt, warum in der Region möglich ist, was andernorts oft als aussichtslos beschrieben wird. (weiterlesen…)
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Sonntag, den 23. November 2008
Ein Jahr dramablog / kurze Rück- und Vorschau (plus Preisausschreiben!)
(fk) Was bisher geschah: Ende des 18. Jahrhunderts erfindet ein umtriebiger französischer Uhrmacher und Musiklehrer nicht nur die Komödienfigur eines pfiffigen Frisörs, sondern ganz nebenbei auch das literarische Urheberrecht. Seit dieser Manifestation von Autorenansprüchen: Gezänk ohne Unterlass. Bis heute – bis zu diesem eigenartigen Blog über “Neue Dramatik”. (weiterlesen…)
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Donnerstag, den 23. Oktober 2008
Der Theaterkritiker Martin Linzer hat sich in einer TdZ-Polemik zur Autoreninitiative “DramaTisch” und zu Autorenförderungsprojekten geäußert
(fk) In Heft 10/08 von “Theater der Zeit” kommentiert Linzer die aus seiner Sicht gleichermaßen “rührenden” wie “sinnlosen” Aktivitäten der Autorengruppe “BattleAutor”, deren Initiativen dramablog seit etwa einem Jahr dokumentiert. (weiterlesen…)
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Dienstag, den 23. September 2008
2. “Forum Diskurs Dramaturgie” mit Autoren, Performern und Experten am 18./19. Oktober in den Berliner Sophiensaelen (weiterlesen…)
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Dienstag, den 2. September 2008
Alljährlich vermeldet der Dachverband der deutschen Bühnen neue Rekordmeldungen über Ur- und Erstaufführungen. – Reale oder behauptete Vielfalt?
Mit rotem Ausrufezeichen: Die neue statistische Zusammenschau des deutschsprachigen Bühnengeschehens, so wie sie der Deutsche Bühnenverein alljährlich rückblickend präsentiert, ist jetzt erhältlich. (weiterlesen…)
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Donnerstag, den 8. Mai 2008
(fk) eine entgegnung auf den theatertreffenimpulsbeitrag “stockhausens schrei” von joachim lux, in dem es u.a. um den stellenwert neuer dramatik im derzeitigen theatergeschehen geht (hier bei nachtkritik nachzulesen):
theaterautorinnen und -autoren und ihrer hier geschmähten lobby geht es heute doch längst nicht mehr um so wahnwitzige ideen wie (weiterlesen…)
Kategorie debatte: neue dramatik, debatte: neue krise des dramas? | 2 Kommentare »
Dienstag, den 6. Mai 2008
… insbesondere zum Umgang vieler Theater mit jüngeren Autorinnen und Autoren hat der Dramatiker Claudius Lünstedt einen lesenswerten Beitrag für das zu den Mülheimer Theatertagen neu eingerichtete Portal “nachtkritik-stuecke08.de” geschrieben. (weiterlesen…)
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Sonntag, den 4. Mai 2008
Uns erreicht folgender Veranstaltungshinweis zu einer neu gegründeten interdisziplinären Diskussionsrunde über Neue Dramatik und “zukunftsorientiertes dramaturgisches Denken und Praktizieren”, den wir hier gern veröffentlichen: (weiterlesen…)
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Montag, den 10. März 2008
Fortsetzung der Kurzumfrage – mit zehn Antworten von Patricia Nickel (Dramaturgin an den Städtischen Bühnen Osnabrück) und Sabine Westermaier (Dramaturgin am Staatstheater Stuttgart): (weiterlesen…)
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Montag, den 10. März 2008
Ergebnisse einer Umfrage unter Dramaturgen zum Thema “Zeit”. Hier ein Beitrag über den dramaturgischen Arbeitsalltag, den uns die “dramaturgische gesellschaft” schickt:
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Freitag, den 22. Februar 2008
… Felicia Zeller (Theaterautorin und Medienkünstlerin, Berlin) und Oliver Schmaering (Theaterautor, Berlin)
Kurzinterview / Stimmungsbild (weiterlesen…)
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Freitag, den 8. Februar 2008
Ich denke, es wäre ganz gut, hier von Personenkritik und dem ganzen Ligadenken wegzukommen. Das ist total uninteressant für uns. (weiterlesen…)
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Montag, den 14. Januar 2008
Autoren Zu allen Zeiten sahen sich Autoren in Bezug auf ihre Berufsausübung Schwierigkeiten ausgesetzt: (weiterlesen…)
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