Einladung zum nächsten “DramaTisch” am 10.4.08 / Protokoll vom 13.3.08

Kommentarlos – obwohl die Kommentarfunktion nun wieder funktioniert – sei hiermit folgende Einladung veröffentlicht, die uns heute erreichte: “Liebe Autorinnen und Autoren, liebe Sympathisanten und Apathisanten,

wir treffen uns wieder zum DramaTisch! Am Donnerstag, den 10.April um

19.30 Uhr in der Danziger Straße 50 / fast Ecke Kollwitzstr. !

alle sind eingeladen!

Wir besprechen ein Angebot des Theatertreffens und die Antworten auf den Brief an Dramaturgen und Intendanten. Uns interessiert künftig auch eine inhaltliche Auseinandersetzung, über die “gewerkschaftlichen” Ansätze hinaus. Wie könnte die aussehen?

Anbei das stichpunktartige Protokoll der letzten Versammlung.
Wir freuen uns auf euch!

Katharina, Andreas und Rolf

Protokoll DramaTisch vom 13.3. in der „Danziger 50“

1

Vorstellung der FAU (Freie anarchistische Union) durch zwei deren Vertreter

Die FAU ist eine Interessensvertretung ihrer arbeitnehmenden Mitglieder gegenüber deren Arbeitgeber. Sie ist basisdemokratisch organisiert und lehnt jede Hierarchie ab. Ihre Aktionen sind „direkt“, d.h. sie arbeiten nicht über Gremien und andere Institutionen, sondern gehen ihre Forderungen direkt an, z.B. mit Aktionen gegen zahlungssäumige Arbeitgeber.

Die FAU gibt es bundesweit und hat in Berlin etwa 40 Mitglieder. Schwesternorganisationen gibt es auf der ganzen Welt.

Mitglieder zahlen 1% des Monatseinkommens als Beitrag. Als Mitglied muß man solidarisch an Aktionen der anderen Berufsgruppen teilnehmen und kann dafür selbst Solidarität erwarten. Jedes Mitglied kann das Know-How der FAU z.B. bei Anmeldungen von Demonstrationen oder Presseerklärungen nutzen.

Es wird festgestellt, daß es noch keine Autorengewerkschaft gibt, die wichtig und durchsetzungsfähig wäre. Die Gründe dafür werden diskutiert.

2

Bericht der DramaTon-Gruppe

Die Idee: Veranstaltung einer Marathonlesung während des Theatertreffens, um auf die Belange der Autoren aufmerksam zu machen.

Das Theatertreffen hat eine Vertreterin geschickt, die betont, daß ihre Vorgesetzten mit einer solchen Aktion einverstanden sein müßten.

Eine erste Rundmail an die Autoren, die die Erklärung unterschrieben haben, ergab wenig Rücklauf. Daher wird eine Realisierungsmöglichkeit des Vorhabens bezweifelt.

Es wird kontrovers besprochen, ob und wie die Idee doch noch umsetzbar wäre.

Der angenommene Vorschlag: durch persönliche Ansprache der Autoren.

Dafür wurde eine Frist bis Ostermontag gesetzt. Falls bis dahin 40 Autoren bzw. andere Unterstützer zusagen, soll der DramaTon doch noch angegangen werden.

3

Brief an Dramaturgen und Intendanten

Vom DramaTisch ist ein Brief ausgegangen, der einen Dialog anknüpfen soll zwischen Theatern und Autoren. Der erste Rücklauf ist erfreulich.

Andreas und Katharina lesen aus den Antwortbriefen vor.

4

Veranstaltungen in diesem Jahr

Andreas kündigt ein Symposion an, das mit Vertretern der „Dramaturgischen Gesellschaft“ organisiert wird Autoren und Dramaturgen in kleinem Kreis ins Gespräch kommen sollen. Es wird am 16.Juni stattfinden.

Außerdem kündigt eine Vertreterin des Bühnenvereins an, daß das „Forum junge Dramaturgie“ wiederbelebt werden soll, mit einer Veranstaltung in der Volksbühne am 18.Mai. Vorherige Anmeldung ist Bedingung.”

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