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Bild: Peter Brasch

Peter Brasch

Peter Brasch wird am 18.09.1955 in Cottbus geboren. Er wächst in Karl-Marx-Stadt auf und macht dort das Abitur. Nach zweijährigem Germanistikstudium in Leipzig wird er 1976 exmatrikuliert und schlägt sich als Packer und Buchhändler durch. 1978 geht er nach Berlin und arbeitet als Kleindarsteller und Regieassistent beim Rundfunk der DDR. Zwischen 1980 und 1986 lebt er als freier Autor und Regisseur in Berlin. Von 1986 - 1989 ist er fester Regisseur und Dramaturg der Kinderhörspielabteilung des DDR Rundfunks. Ab 1990 Arbeit an verschiedenen Theatern und Institutionen. Er ist unter anderem Mitbegründer der Kulturinitiative Förderband. 1991 erscheint das Buch "Rückblenden an morgen. Prosa, Gedichte, Stücke" beim Aufbau Verlag. 1992 ist er ein Jahr lang Hausautor der Berliner Volksbühne. Immer wieder Theaterarbeit mit Berliner Kindern. 1993 bekommt er ein Arbeitsstipendium des British Council in Großbritanien, 1995 ein Stipendium der Sozialen Künstlerförderung, 1997 ein Stipendium der Stiftung Kulturfond. 1998 ist er Stadtschreiber von Rheinsberg. In diesem Jahr bekommt er auch ein Auslandsstipendium für Portugal. 1999 erscheint sein Roman "Schön Hausen" beim Eulenspiegelverlag. 2000 ist Peter Brasch freier Dozent für Verslehre und Rhetorik am Institut für Schauspielregie der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. Er schreibt Prosa, Lyrik, Essays, Dramatik, Hörspiele. Er ist Übersetzer, Nachdichter, Erzähler, streitbarer Publizist. In den letzten Jahren seines Lebens entdeckt er die Malerei und Illustration für sich. Am 28. Juni 2001stirbt Peter Brasch mit fünfundvierzig Jahren.

  • Die goldene Gans
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    Textbuch

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    Nach den Brüdern Grimm
    1 D, 1 H

    Zwei Erzähler und nur eine Geschichte? Das gibt Streit, denn was der eine nicht weiß, weiß der andere garantiert besser. Die Zuschauer sind hautnah dran, wenn im Wettkampf das Märchen erobert wird: von dem jüngsten Sohn, der alles anders macht als seine Brüder, weil er doch der Dumme ist und sogar eine Prinzessin zum Lachen bringt, obwohl er das niemals vorhatte. Und trotz aller Verdrehungen und komischen Verwechslungen - das Märchen von der goldenen Gans, an der Hinz und Kunz, Wirtin und gar ein Schaf kleben bleiben, ist schließlich genau das Märchen, das wir von den Brüdern Grimm kennen. Fast genau.

  • Juan
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    Stück
    3 D, 5 H

    Peter Braschs moderne Don-Juan-Version ist eine Orgie lustvollen Verbrechens. Juan schändet Anna mit der Maske ihres Verlobten. Er verführt und verläßt, er lügt und ist ständig auf der Flucht. Vor dem Gesetz, vor den Verlassenen und Betrogenen, vor den eifersüchtigen Ehrrettern, vor seiner eigenen übersatten Gier. Als es ihm zu heiß wird, muß sein Assistent, der vor trockener Komik knackende Repsak, seine Identität annehmen. Doch wie jeder unanständige Kasper kann auch Repsak das Unheil in sein Gegenteil wandeln. Er heiratet Anna und übernimmt die Staatsgeschäfte ihres von Juan getöteten Vaters. Der wahre Juan sucht Ruhe auf dem Friedhof. Er schmeißt den streitsüchtigen Geist von Annas Vater aus dem Sarg und packt sich selbst hinein. Eine schnelle, burleske, wortverspielte Komödie, in der Peter Braschs Talent aus jeder Seite grinst.

  • Rosa und Linde und 3 Knappen
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    oder Die Hexen
    Stück für Kinder und Erwachsene
    3 D, 8 H

    Die unsterbliche Hexe Rosa möchte gern ein Mensch werden. Das ist nur möglich, wenn sie mit Haut und Haaren einen normal Sterblichen liebt. Ihre Zauberkraft und drei umherziehende Knappen helfen ihr bei der Menschwerdung. Der Dank an die Erlöser sind Zauberutensilien, mit denen die drei Herren zu Königin Linde ziehen. Ausgebufft wie sie sind, hoffen sie, dort schnell zu Reichtum und Königswürden zu gelangen. Aber es kommt alles anders, denn Linde möchte eine Hexe sein. --- Ein theatralisches Vergnügen, das in üppigen Bildern zeigt, wie Schöpfertum Unruhe mit sich bringt, aber nicht jede Unruhe schöpferisch ist.

    Uraufführung: 11.03.1987, Theater der Freundschaft Berlin, Regie: Hermann Schein

  • Santerre
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    Textbuch

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    Eine Legende aus der Französischen Revolution
    2 D, 16 H, variabel

    Kneipenbesitzer Anton Santerre macht seinen Laden dicht, um beim Sturm auf die Bastille dabei zu sein. Er mausert sich zum Wortführer der Pariser Vorstädte und avanciert 1792 zum Kommandanten der Nationalgarde. Er ist es, der den König zur Hinrichtung begleitet. Auf Friedhofs- und Gruftebene verfolgen kopflose Aristokraten die korrupter werdende jakobinische Gewalt. Santerre zieht sich desillusioniert in seine Kneipe zurück. Aber zum zwanzigsten Jahrestag des Sturms auf die Bastille zieht er noch einmal die Generalsuniform an und wird von einem Menschenauflauf zertrampelt. Bitter, tragisch und lächerlich sind seine Erfahrungen, die er mitsamt der Kneipe an den jungen Jean weitergibt. Die neue Generation aber kann mit den revolutionären Schizophrenien wenig anfangen und zieht in den napoleonischen Krieg.

    Österreichische Erstauff: Theater m.b.H., Wien, Oktober 1989
    Uraufführung: 14.03.1989, Städtische Theater Leipzig, Regie: Karl Georg Kayser
    BRD-Erstaufführung: 29.09.1989, Renaissance-Theater, Berlin (West), Regie: Peter Brasch

  • Sechse kommen durch die ganze Welt
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    Textbuch

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    Nach den Brüdern Grimm
    von Peter Brasch
    1 D, 7 H

    Soldat Spinnig, Baumausreißer Keuler, Schütze Linsescharf, Windmühlenantreiber Blasenase, der einbeinige Hinkel und Frostling Fritz von Flitz – sechs betrogene Gestalten, die nur ihren Lohn wollen und dabei dem König das gesamte Königreich davontragen. Mit ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten und mit Peter Braschs lakonischem Witz starten sie einen der unübertroffenen Coups der Märchenwelt.

    siehe auch Christian Noack: Sechse kommen durch die ganze Welt
    siehe auch Peter Brasch Hörspiel: Sechse kommen durch die ganze Welt

  • Die Geschichte von der gebesserten Ratte
    Nach Hans Fallada

    siehe Verlag Felix Bloch Erben, der die Stoffrechte von Hans Fallada vertritt.

    Ursendung: Deutsche Schallplatte 1985 / Der Audio Verlag 2000, 22 min, Regie: Peter Brasch

  • Die Geschichte von Mäuseken Wackelohr
    Nach Hans Fallada

    siehe Verlag Felix Bloch Erben, der die Stoffrechte von Hans Fallada vertritt.

    Mäuseken Wackelohr verdankt ihren Namen einem Biss der Hauskatze. Nun hockt die gefledderte Maus auf dem Dachboden und schwärmt für den Mäuserich auf der anderen Straßenseite. Aber sie traut sich nicht rüber, denn sie schämt sich wegen ihres Aussehens. Eine Kompanie Ameisen und ein Taubenpaar helfen dem verliebten Nagetier Katze, Hausfrau, Frust und Selbstzweifel zu überwinden. Dass der Mäuserich eine Zahnlücke hat und ein bezaubernder Lispler ist, vollendet dieses Liebesabenteuer nach der Erzählung von Hans Fallada. In der Schallplatteninszenierung spielen Schauspielerinnen wie Gudrun Ritter, Katrin Klein, Dagmar Manzel, Margit Bendokat, Heide Kipp, Ruth Kommerell und Helga Labudda als Mäuseken Wackelohr. Neben dieser starken Damenriege agieren Hermann Beyer, Horst Lebinsky, Walter Lendrich und Carl Hermann Risse. Uwe Hilprecht komponierte die Musik.
    Peter Brasch bearbeitete und inszenierte nach Hans Fallada auch die Geschichte "Von der gebesserten Ratte".

    Ursendung: Deutsche Schallplatte 1985, 22 min, Regie: Peter Brasch

  • Die goldene Gans
    nach Jacob und Wilhelm Grimm

    Zwei Erzähler und nur eine Geschichte? Das gibt Streit, denn was der eine nicht weiß, weiß der andere garantiert besser. Die Zuschauer sind hautnah dran, wenn im Wettkampf das Märchen erobert wird: von dem jüngsten Sohn, der alles anders macht als seine Brüder, weil er doch der Dumme ist und sogar eine Prinzessin zum Lachen bringt, obwohl er das niemals vorhatte. Und trotz aller Verdrehungen und komischen Verwechslungen - das Märchen von der goldenen Gans, an der Hinz und Kunz, Wirtin und gar ein Schaf kleben bleiben, ist schließlich genau das Märchen, das wir von den Brüdern Grimm kennen. Fast genau.

    Ursendung: Deutsche Schallplatte 1986, Regie: Peter Brasch

  • Rapunzel
    Nach Jacob und Wilhelm Grimm

    Ursendung: Rundfunk der DDR 1989, 29:36 min, Regie: Peter Brasch

    siehe auch Peter Dehler Theater: Rapunzel
    siehe auch Katharina Schlender Theater: Rapunzel

  • Rosa und Linde

    Uraufführung: Rundfunk der DDR 1985, 48:38 min, Regie: Peter Brasch

  • Santerre. Eine Legende aus der Französischen Revolution
    Nach dem gleichnamigen Theaterstück

    Ursendung: Rundfunk der DDR 1989, 52:03 min, Regie: Joachim Staritz

  • Sechse kommen durch die ganze Welt
    Nach den Brüdern Grimm

    Ursendung: Deutsche Schallplatte 1984, 50 min, Regie: Peter Brasch

  • Der Wolf und Rotkäppchen in der Stadt
    nach Jacob und Wilhelm Grimm

    Ursendung: Deutsche Schallplatte 1984, 50 min, Regie: Peter Brasch

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