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Bild: Joachim Knauth

Joachim Knauth

Geboren am 5.1.1931 in Halle (Saale); Sohn eines Ingenieurs; von 1951 bis 1955 Studium der Germanistik; Dramaturg in Meißen; Meisterschüler der Deutschen Akademie der Künste; Dramaturg am Deutschen Theater Berlin; seit 1962 freischaffender Schriftsteller, Dramatiker, Hörspiel- und Filmautor; 1990 Hörspiel-Sonderpreis für „Der Nibelungen Not". 1992 internationaler Hörspielpreis 'terre des homme' für "Gottes Stimme". Er übersetzt und bearbeitet Ben Jonsons Komödie Volpone oder Der Fuchs und fertigt eine Neuübersetzung von Shakespeares Der Sturm. Lebt in Berlin. Hörspiele (Auswahl): Der Mantel des Ketzers Der Nibelungen Not (1. Brünhilds Hochzeit / 2. Siegfrieds Tod / 3. Kriemhilds Rache) Ich möchte schreien Gottes Stimme Prometheus Aretino oder Ein Abend in Mantua Sifrid Sifride Jason, Medea

  • Aretino
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    oder Ein Abend in Mantua
    2 Akte und 2 Epiloge
    3 D, 8 H, Statisten

    Der Autor zum Stück: "Pietro Aretino, 1492 - 1556, Dichter und Pamphletist, späterer Freund Tizians, früher Feind päpstlicher Politik, und von seinen Zeitgenossen 'Geißel der Fürsten' und 'Göttlich' genannt, kommt im Jahr 1526 nach Mantua an den Hof des Markgrafen Federigo ... Die Tendenz der plebejischen Gesellschaftskritik, die für die Neuzeit bei dem von der Gegenreformation bis heute verketzerten Aretino ansetzt, ist das Anliegen des Stückes ... Die Position der plebejischen Kritik am Ramsch der Klassengesellschaften ist zu fixieren, sowie das Bild eines großen, dabei widerspruchsvollen Zeitkritikers."

  • Badenweiler Abgesang
    Komödie in 5 Tagewerken
    1 D, 9 H

    "Die Szene ist die Reichskanzlei im Reichskanzlerpalais in der Wilhelmstraße zu Berlin, vom 13. bis 17. März 1920." So der Vorspann zu Joachim Knauths Komödie über den nach 5 Tagen gescheiterten Putschversuch gegen die Weimarer Republik.

  • Bellebelle
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    oder Der Ritter Fortuné
    Dramatisches Märchen
    5 D, 11 H, 1 Pferd

    Erzählt wird von dem jungen Mädchen Bellebelle, das in unruhigen Zeiten als Ritter Fortuné etwas für ihr Land tun will und dabei erfahren muß, daß es meist fremde Interessen und Intrigen, nicht aber reine und edle Motive sind, die sie zum Kampf bewegen. Vielfältige Märchenmotive sowie volkstümliche Legenden und natürlich das Jeanne-d’Arc-Motiv finden Eingang in dieses Stück über die Verführbarkeit des Menschen und regen zu gegenwartsbezogener Diskussion an.

    Uraufführung: 15.11.1974, Das Meininger Theater, Regie: Horst Ruprecht
    BRD-Erstaufführung: 27.12.1976, Städtische Bühnen Dortmund

  • Heinrich VIII.
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    oder Der Ketzerkönig
    Historische Komödie in 5 Akten
    5 D, 13 H

    Uraufführung: 22.09.1955, Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin

  • Die Kampagne
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    Satirisches Lustspiel
    5 D, 6 H

    Alle Probleme, die einem an den Nerven zerren; alle Karrieristen, die einem an die Karriere wollen - einfach alles wird man los mit einem Schlag: wenn man eine Kampagne entfacht.
    Diese Wahrheit, übrigens eine der wenigen Wahrheiten, die keinen historischen Kern zu haben scheinen, hat der "Held" des Stücks, Betriebsdirektor Zeisig, erkannt. So tritt er die Flucht nach vorn an, als Herr Speck vom Großhandel ihm seine neue Schuhkollektion nicht abkaufen will und ihm noch dazu "ideologische Mängel" in seiner Leitungstätigkeit vorwirft.
    Zeisig, in wütender Lustspiel-Manier um seine ideologische Reputation besorgt, will nun in seinem Betrieb "sozialistische Eheschließungen" durchführen. Kategorisch zitiert er alle "Pärchen" des Betriebs in sein Arbeitszimmer und ... richtet ein heilloses Durcheinander an. Das wieder aufzulösen fällt dem Parteisekretär Egon als schwierige Aufgabe zu. Egon aber weiß auch sehr genau, was hinter Zeisigs Verhalten steckt, und er erläutert es so: "Wissen Sie, was ein Planfehler ist ... Und wissen Sie, was ein Engpaß ist? Materialmangel? Noch öfter Ideenmangel! Wissen Sie, was ein Dogmatiker ist? Die Quersumme von falscher Erziehung und Phantasielosigkeit. Und wissen Sie nun, was manchen Orts eine Kampagne ist? Das alles zusammen, durch eine Losung verdeckt."

    Uraufführung: 14.06.1963, Bühnen der Stadt Gera, Regie: Hanns Matz

  • Lysistrata
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    Komödie nach Aristophanes
    von Joachim Knauth
    6 D, 7 H, Chor

    DDR-Erstaufführung: 20.01.1990, Landesbühnen Sachsen, Radebeul, Regie: Hermann Schein

    siehe auch Aristophanes / P. Mochmann: Lysistrate

  • Die Mainzer Freiheit
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    2 D, 24 H, Statisten

    Nur ein paar Wochen alt wurde die Mainzer Republik. Mit den Siegern von Valmy (1792) kam die Revolution über die Landesgrenzen. Der deutsche Schriftsteller Georg Forster, Weltreisender und Weltbürger, der gebildete Intellektuelle und Bücherschreiber, stellt sich dem Auftrag, sie ins eigene Land, ins eigene Volk zu tragen.
    Knauth protokolliert den authentischen historischen Prozeß in großen modellhaften Szenen und läßt das persönliche Entscheidungsdrama Forsters und seiner Gefährtin jener Tage, Caroline, aus den politischen Grundsituationen entstehen.

  • Der Maulheld
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    Komödie nach dem "Miles Gloriosus" des Titus Maccus Plautus
    3 D, 7 H

    BRD-Erstaufführung: 10.10.1970, Deutsches Theater Göttingen , Regie: Roberto Ciulli
    DDR-Erstaufführung: 26.05.1971, Bühnen der Stadt Nordhausen, Regie: Horst Ruprecht

  • Die Nachtigall
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    Eine Aufgabe für Schauspieler und kleines Orchester
    5 D, 7 H, 7 allegorische Figuren

    Der chinesische Kaiser will beweisen, daß seine lebendige Nachtigall mehr kann als der aus Japan überreichte, aufziehbare Kunstvogel. Die Nachtigall wird privilegiert und dekoriert, aber der verehrte Vogel flieht aus seinem goldenen Käfig. Aus Enttäuschung bricht der Kaiser zusammen. Da steht ihm die Nachtigall freiwillig in seinem Kampf mit dem Tod bei und gibt ihm die Kraft, seine korrupten Höflinge zum Teufel zu jagen. Ein Stück von wundersamer Phantasie und hintergründiger Weisheit.

    BRD-Erstaufführung: 04.12.1974, Städtische Bühnen Mainz, Regie: Rudolf Krieg
    Österreichische Erstaufführung: 14.01.1975, Theater der Jugend, Wien, Regie: Uwe Berend
    DDR-Erstaufführung: 19.04.1975, Theater der Stadt Zeitz, Regie: Wolf Sabo

  • Der Prinz von Portugal
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    Märchenlustspiel
    4 D, 7 H

    Dem König von Portugal fehlt ein Sohn. Er bittet die Feen um Hilfe. Doch als das Kind geboren wird, sind ihm neben den Gaben Schönheit und Klugheit noch Eselsohren mitgegeben. Niemand soll davon erfahren. Erst als der Prinz sich zu seinen tierischen Ohren bekennt, verschwinden diese, und damit die Notwendigkeit eines Staatsgeheimnisses.

    Österreichische Erstaufführung: 11.04.1973, Theater der Jugend, Wien, Regie: Urs Obrecht
    Uraufführung: 12.05.1973, Landestheater Halle
    BRD-Erstaufführung: 27.11.1974, Theater am Dom, Köln, Regie: Heinz Balk

  • Die Retter
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    Komödie
    Nach den "Rittern" des Aristophanes
    5 H, Chor

    Korruption, Werteverfall im alten Athen – und Demos als Herr des Hauses persönlich auf der Spielfläche. Es geht um einen neuen Verwalter, der den selbstgefälligen und gewinnsüchtigen Lederhändler ablösen soll und von zwei Sklaven mit Witz und Zufallsglück protegiert wird. Der Blutwursthändler macht mit Schlammschlachten und Demagogie das Rennen gegen den Lederhändler, gewinnt das Vertrauen des Rates und steckt Demos unversehens in den Wurstkessel, um ihn jung zu kochen. Der Frieden ist gerettet, Schluß-Tableau mit tanzenden Frauen und dem Chor der Elder Statesmen, den wertenden, abwägenden und stützenden "Rettern". Joachim Knauth hat die erste Komödie des Aristophanes wiederentdeckt und in einer verknappenden, anspielungsreichen neuen deutschen Fassung vorgelegt.

  • Die Soldaten
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    Schauspiel von J. M. R. Lenz
    8 D, 10 H, Statisten

    DDR-Erstaufführung: 07.01.1970, Bühnen der Stadt Nordhausen, Regie: Horst Ruprecht
    Österreichische Erstaufführung: 13.03.1976, Theater für Vorarlberg, Bregenz, Regie: Heinz Possberg

  • Die Weibervolksversammlung
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    Komödie
    Nach Aristophanes
    5 D, 5 H, Chor

    "Es ist nämlich dringend nötig, dass hier mal einiges anders wird."

    Die Wirtschaft geht den Bach runter, und da die Männer der Stadt sich als handlungsunfähig erweisen, fassen ihre Frauen einen Plan: Sie verkleiden sich als ihre Gatten und beschließen bei einer Volksversammlung auf demokratischem Wege, dass die Regierungsgewalt ab sofort in weibliche Hände übergeht. Und tatsächlich löst sich, nach anfänglichen Schwierigkeiten, aller Unmut auf in Wohlgefallen: Individueller Besitz wird zum Gemeingut, das Essen wird geteilt, Männer und Frauen sind gleichberechtig und sogar das Konzept der freien Liebe wird umgesetzt. Joachim Knauth ist eine wundervoll deftige und pointierte Fassung der antiken Komödie gelungen, in ihrem Überschwang bestens für Sommer- und Freilichttheater geeignet.

    Uraufführung: 10.06.1972, Deutsches Theater Göttingen, Regie: Roberto Ciulli
    DDR-Erstaufführung: 17.11.1974, Mecklenb. Staatstheater Schwerin, Regie: Kollektiv

  • Wie der König zum Mond wollte
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    Kindermärchen mit Zirkus und Feuerwerk
    2 D, 8 H

    Es spielen mit: Ein König, eigensinnig und tyrannisch wie ein verwöhntes Kind; ein Tischler, der dem König einen Turm bauen muß, der fast bis zum Mond reicht, aber dann mit dem König zusammenbricht, während sein Erbauer sich mit einem ‘Holzdrahtstoffleimvogel’ fröhlich in die Lüfte erhebt; ein Schmied, dessen fliegende Kanonenkugel die garstigen Leute zum Teufel befördert; Clownskämpfe, Zirkustricks, Feuerwerk und Kinderreime ...

    Österreichische Erstaufführung: Theater der Jugend, Wien, Dezember 1975, Regie: Horst Hawemann
    BRD-Erstaufführung: 01.11.1970, Städtische Bühnen Dortmund, Regie: Manfred Neu
    Uraufführung: 06.01.1971, Theater für junge Zuschauer, Magdeburg, Regie: Horst Hawemann
    Aufführung: 21.11.2017, Vilde Teater, Tartu (Estland), Regie: Ain Saviauk

  • Ben Jonson
    Jonson: 
    Volpone oder Der Fuchs
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    Textbuch

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    Übersetzung: Joachim Knauth
    Aus dem Englischen von Joachim Knauth
    1 D, 9 H, kleine Rollen

    Wer ein Vermögen hat, der hat auch Sorgen, spätestens, wenn es ums Vererben geht. Besonders dann, wenn es keine Familie gibt und die Wahl auf jeden fallen kann, der sich erkenntlich zeigt. Volpone, ein reicher, habgieriger Venezianer, verkehrt diese Sorgen in ein geradezu diebisches Vergnügen. Er stellt sich sterbenskrank und läßt sich von den „Freunden“ reich beschenken. Um an das dicke Erbe heranzukommen, ist diesen jedes Mittel recht, Kaufmann Corvino legt dem angeblich Schwerkranken sogar seine schöne junge Frau ins Bett. Volpones Diener Mosca wiederum erweist sich als seinem skrupellosen Herrn ebenbürtig. Geschickt hetzt er die Kontrahenten aufeinander, treibt dabei sein eigenes Intrigenspiel und erreicht schließlich, daß Volpone ihn – zum Schein – als Erben einsetzt. Als Volpone den Betrug erkennt, kann er seinen gelehrigen Schüler nur noch vor Gericht in die Schranken weisen und bleibt ohne jegliches Vermögen zurück. Jonsons meisterhafte Komödie liegt bei henschel SCHAUSPIEL in

    EAÜ - Erstauff. d. Übersetzung: 01.05.1998, Staatstheater Cottbus, Regie: Manuel Soubeyran

    siehe auch B. Besson, E. Hauptmann: Volpone
    siehe auch Soeren Voima: Volpone
    siehe auch B. K. Tragelehn: Volpone, oder Der Fuchs

  • William Shakespeare
    Shakespeare: 
    Der Sturm
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    Textbuch

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    (The Tempest)
    Übersetzung: Joachim Knauth
    Aus dem Englischen von Joachim Knauth
    Besetzung variabel

    siehe auch B.K. Tragelehn: Der Sturm
    siehe auch Werner Buhss: Der Sturm

  • Aretino oder Ein Abend in Mantua

    Ursendung: DS Kultur 1992, 64:30 min, Regie: Peter Groeger

  • Gottes Stimme

    Das Neue Testament, die Geschichte Jesu wird hier als modellhaftes Geschehen erzählt, es ist die Geschichte vom Befreier, der in eine Welt erstarrter gesellschaftlicher Verhältnisse kommt, die Geschichte vom Hoffnungsträger möglicher Menschheitsbefreiung, dessen Wirken auch Mitwirkung verlangt. Joachim Knauth beschreibt die christliche Geschichte aus dem Blickwinkel sozialer Menschheitsgeschichte, der auch das Zeitgenössische nicht ausspart. Große Schauspieler konnten für die Inszenierung gewonnen werden. So Martin Seifert (Jesus), Hermann Beyer (Herodes), Ulrike Krumbiegel (Magda Lena), Dietrich Körner (Kaiphas) u.a.

    Ursendung: Funkhaus Berlin 1991, 48:40 min, Regie: Karlheinz Liefers

  • Ich möchte schreien

    Sie war die zeitweilige Lebensgefährtin Georg Forsters, dessen revolutionäre Ideen sie auch teilte. Später heiratete sie August Wilhelm Schlegel. Als Carolin Böhmer die belagerte Stadt Mainz verläßt, wird sie verhaftet und auf die Festung Königstein im Taunus gebracht. Die Verhöre des preußischen Haftrichters werden von Carolins Täumen und Alpträumen unterbrochen. Ihre brieflichen Hilferufe adressiert sie an Forster und Schlegel. Die Selbsthauptung einer Frau wird deutlich, die sehr klug, sehr menschlich und sehr weiblich ihre Würde verteidigt.

    Ursendung: Rundfunk der DDR 1990, 41:35 min, Regie: Fritz Göhler

  • Jason, Medea

    Als junger Mann wird der Grieche Jason auf die berühmte Reise geschickt, um das Goldene Vlies zu holen, in Wahrheit, um entweder auf See oder bei den Kolchern ums Leben zu kommen. Mit dem Vlies und Medea heimkehrend, wird er wieder betrogen und landet schließlich als Flüchtling in Korinth. Die Erfahrungen mit den Herrschaftsstrukturen prägen den Mann, machen ihn anfällig für Verführung und Verrat. Der Konflikt mit Medeas emotionalem Radikalismus ist vorprogrammiert. Und dann ist sie auch noch Ausländerin ...

    Ursendung: DLR 1994, 47:02 min, Regie: Karlheinz Liefers

  • Der Mantel des Ketzers
    nach Bertolt Brecht

    Ursendung: Rundfunk der DDR 1979, 44:45 min, Regie: Manfred Täubert

  • Der Nibelungen Not

    Ursendung: Rundfunk der DDR 1988, 1.Teil 45:52 min, 2. Teil 47:00, 3. Teil Kriemhilds Rache 50:28 min, Regie: Karlheinz Liefers

  • Prometheus
    von Joachim Knauth

    Ursendung: 09.01.1991, Funkhaus Berlin/SFB , 33:30 min, Regie: Karlheinz Liefers

  • Sifrid Sifride
    nach Motiven aus Heldenliedern der Sage EDDA

    Ursendung: DS Kultur 1992, 44:16 min, Regie: Karlheinz Liefers

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