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Bild: Hans Lucke

Hans Lucke

Theater war seine Passion. Der 1927 in Dresden geborene Hans Lucke spielte an Häusern wie dem DT Berlin, dem DNT Weimar, dem Staatsschauspiel Dresden oder im Theater in Görlitz-Zittau. Er war ein leidenschaftlicher Komödiant, ein Erzähler, Anekdotensammler und vor allem auch ein engagierter Dramatiker und Hörspielautor. Er starb 2017 mit 90 Jahren in seiner Lieblingsstadt Weimar.

  • Die Ausbrecher
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    Textbuch

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    Komödie
    1 D, 3 H

    Paris 1799, kurz vor Napoleons Machtantritt. Zwei sehr verschiedene Charaktere treffen in einer Gefängniszelle aufeinander. Während Pallois, ehemaliger Unternehmer, mit geschäftstüchtigem Weitblick behauptet, die Bastille se 1789 nicht vom Volk gestürmt, sondern von seiner Firma abgetragen worden, tritt der Dichter Cephalier immer noch für die revolutionären Ideale von damals ein und versteht in seiner Ahnungslosigkeit nicht, wie ihn sein Drama gegen Despotismus zu Fall bringen konnte. Gemeinsam planen sie den Ausbruch. Humorvoll wird es immer dort, wo die Risikobereitschaft des Geschäftsmannes auf den Argwohn des Idealisten stößt.
    Eine fiktive Geschichte, mit der authentisches politisches Leben reflektiert wird.

  • Der doppelte Otto
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    Textbuch

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    oder Schmierentheater
    Komödie
    1 D, 4 H, Statisten

    Berlin vor hundert Jahren. Der "Eiserne Kanzler" ist krank. Aber er muß im Reichstag die weitere Verlängerung des "Sozialistengesetzes" durchpeitschen. Vom Polizeidirektor Krüger wird der begnadete Schauspieler und "Sozialist von Seele", Otto Einspender, gedungen, im Reichstag als Bismarck aufzutreten. Der Coup gelingt. Aber das ist für den käuflichen Einspender erst der Anfang - vom Ende allerdings: Nach einer fingierten Todesnachricht aus Friedrichsruh soll er den Bismarck nun auf Lebenszeit spielen. Die Frage, wer jetzt auf der weltpolitischen Bühne steht, Einspender oder Bismarck, bleibt unklar bis zum Schluß. Klar allein ist, was gespielt wird: Schmierentheater.
    Hans Luckes Komödie bietet zwei große Theaterrollen, lebt von Anspielungen und Wortwitz, ist durchwoben von Varietéelementen und präsentiert neben historischen Einsichten vor allem eines: großes Vergnügen.

    Uraufführung: 15.03.1986, Deutsches Theater Berlin, Regie: Horst Drinda
    Uraufführung: 30.03.1986, Bühnen der Stadt Magdeburg, Regie: Karl Schneider

  • Kaution
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    Textbuch

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    Kriminalstück in 3 Akten
    1 D, 10 H

    Uraufführung: 06.02.1955, Staatstheater Dresden

  • Der Keller
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    Textbuch

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    Schauspiel in 3 Akten
    6 H

    Uraufführung: 08.09.1957, Staatstheater Dresden

  • Stadelmann
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    Komödie
    2 D, 3 H

    Uraufführung: 02.07.1983, Deutsches Nationaltheater Weimar, Regie: Hans Lucke

  • Stadelmann

    Ursendung: Rundfunk der DDR 1985, 63:18 min, Regie: Werner Grunow

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