Swetlana Alexijewitsch, 1948 in Weißrußland geboren, studierte Journalistik in Minsk, arbeitete bei verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften. Seit Mitte der achtziger Jahre ist sie vor allem durch ihre dokumentarische Prosa bekannt. Aus Interviews mit Zeitzeugen sind Bücher zu höchst brisanten Themen entstanden, wie Tschernobyl, Afghanistan oder den Langzeitfolgen des Zweiten Weltkriegs auf das Leben und die Psyche von Frauen und Kindern. Ihre bekanntesten Bücher sind "Der Krieg hat kein weibliches Gesicht" (1985), "Tschernobyl. Eine Chronik" (1997) und "Die letzten Zeugen" (2004). In ihrem Land ist Swetlana Alexijewitsch politischen Repressionen ausgesetzt, daher lebt sie überwiegend im Ausland, seit mehreren Jahren als Stipendiatin des deutschen P.E.N. Zentrums in Berlin.
Frauen erzählen von der unheroischen Seite des Krieges - von Schmutz, Kälte, Hunger, sexueller Gewalt, aber auch von dem Misstrauen und der Verachtung, die sie, im Gegensatz zu den als Helden gefeierten Männern, nach ihrer Rückkehr von der Front erfahren haben.
Die dokumentarische Prosa von Swetlana Alexijewitsch ist eine unerschöpfliche Quelle für große Theaterabende. Aus tausenden von Stimmen erschafft sie ein Bild ihrer Zeit, ihrer Generation. Zeitgeschichtliche Themen sind der Anlaß ihrer Recherchen, doch hinter allem steht letztlich die Frage nach dem Wesen des Menschen, nach seinen Möglichkeiten und seinen Sehnsüchten.
Männer und Frauen, die den Einmarsch der Deutschen in Weißrußland, den Krieg und die Nachkriegaszeit als Kinder mitgemacht haben, schildern ihre traumatischen Erlebnisse, die sie bis heute nicht loslassen.
Die dokumentarische Prosa von Swetlana Alexijewitsch ist eine unerschöpfliche Quelle für große Theaterabende. Aus tausenden von Stimmen erschafft sie ein Bild ihrer Zeit, ihrer Generation. Zeitgeschichtliche Themen sind der Anlaß ihrer Recherchen, doch hinter allem steht letztlich die Frage nach dem Wesen des Menschen, nach seinen Möglichkeiten und seinen Sehnsüchten.
Ein Buch über die Welt nach Tschernobyl, eine Welt der Toten, in der Menschen dennoch versuchen, sich eine Zukunft aufzubauen. Eindringliche Monologe und ganze Chöre von Stimmen geben ein Bild vom Ausmaßdes Schreckens und warnen vor dem Verdrängen.
Die dokumentarische Prosa von Swetlana Alexijewitsch ist eine unerschöpfliche Quelle für große Theaterabende. Aus tausenden von Stimmen erschafft sie ein Bild ihrer Zeit, ihrer Generation. Zeitgeschichtliche Themen sind der Anlaß ihrer Recherchen, doch hinter allem steht letztlich die Frage nach dem Wesen des Menschen, nach seinen Möglichkeiten und seinen Sehnsüchten.