Jo Baier wird 1949 in München geboren. Nach dem Abitur studiert er Theaterwissenschaft, Germanistik und Amerikanistik an der Ludwig-Maximilians-Universität und promoviert 1980 zum Dr. phil. Seit 1979 arbeitet er als Regisseur.
Jo Baier beginnt zunächst mit Dokumentationen und dreht bis 1998 über 60 Dokumentarfilme und Fernsehfeatures.
Seit 1984 entstehen auch fiktionale Filme, u. a. "Hölleisengretl", "Der Laden" nach Erwin Strittmatter, "Wambo", "Schwabenkinder", "Stauffenberg", "Henri 4" nach Heinrich Mann, "Das Ende ist mein Anfang".
Für seine Arbeiten erhält Jo Baier zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u. a. Grimme Preis, Bayerischer Fernsehpreis, Österreichischer Fernsehpreis, Deutscher Fernsehpreis.
Kurz vor seinem Tode ruft der Journalist Tiziano Terzani (Bruno Ganz), der lange Jahre für den SPIEGEL aus Asien berichtet hatte, seinen Sohn Folco (Elio Germano, Bester Darsteller Cannes 2010 für "La nostra vita") zu sich, um ihm alles zu sagen, was er ihm sagen wollte, um Abschied von ihm und seiner Frau (Erika Pluhar) zu nehmen. So geht es in diesem intensiven Kammerspiel um Leben und Tod. Die Prosavorlage war ein Bestseller und hatte in Deutschland eine Auflage von mehr als 200.000 Exemplaren.
Kinostart:
07.10.2010
Kinostart:
04.03.2010, 155 min, Regie: Jo Baier
Erstausstrahlung:
17.08.2007, ARD, Regie: Jo Baier
Erstausstrahlung:
01.11.2006, ARD, 90 min., Regie: Jo Baier
Erstausstrahlung:
25.02.2004, ARD, 90 min., Regie: Jo Baier
Erstausstrahlung:
18.04.2003
Erstausstrahlung:
13.05.2001
Uraufführung:
20.11.1998
Erstausstrahlung:
16.04.1995