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Bild: Marius von Mayenburg

Marius von Mayenburg

Geboren 1972 in München, nach dem Abitur Studium der Altgermanistik, seit 1992 in Berlin. 1994 bis 1998 Studium an der Hochschule der Künste. 1998 bis 1999 Dramaturgie-Mitarbeit an der DT-Baracke, seit 1999 Dramaturg und Hausautor an der Schaubühne am Lehniner Platz. Regiearbeit. Übersetzungen. "Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker 1997" und "Preis der Frankfurter Autorenstiftung 1997" für "Feuergesicht". Uraufführung 10. Oktober 1998 an den Münchner Kammerspielen, Regie Jan Bosse. Das Stück wurde bislang in mehr als 30 Sprachen übersetzt und weltweit inszeniert. Zahlreiche Inszenierungen auch seiner weiteren Stücke im In- und Ausland. Regiearbeiten an verschiedenen Theatern u.a. Schaubühne am Lehniner Platz, Bayerisches Staatsschauspiel. Marius von Mayenburg lebt in Berlin.

  • Augenlicht
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    Textbuch

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    2 D, 1 H

    Walter lebt zurückgezogen in einem verwahrlosten Haus. Er ist Besitzer eines Kieswerkes, in dem er nachts ab und zu eine Runde dreht. Im oberen Stockwerk des Hauses sind zwei Fenster zugemauert. Von hier oben wollte sich vor Jahren seine Frau in den Tod stürzen. Mit Julias Anstellung als Haushälterin ändert sich Walters Leben empfindlich. Sie hat in einem Hotel in der Schweiz gearbeitet, ist froh über die neue Anstellung und macht sich munter ans Werk. Gegen den Widerstand des eigensinnigen Hausherrn beginnt sie mit dem Aufräumen, putzt und lüftet die Räume, kocht täglich (Geschnetzeltes), wäscht seine Wäsche und bringt ihn nebenbei allmählich zum Reden. Die beiden kommen sich näher, gehen zusammen aus, man fängt an sich zu duzen. Der weltabgewandte Walter öffnet sich Julia mehr und mehr. - Nur ein Zimmer des Hauses soll ihr verschlossen bleiben. Aus diesem dringen schon seit langem merkwürdige Geräusche. Als Julia die Tür zum Zimmer öffnet, entdeckt sie ein Traumwelt-Geschöpf. Nichts bleibt wie es war.

    Uraufführung: 15.03.2006, Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin, Regie: Ingo Berk

  • Eldorado
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    Textbuch

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    3 D, 3 H

    Anton, Immobilienhändler im großen Stil, hat die Unterschrift seines Chefs gefälscht und verliert die aussichtsreiche Stellung. Die Finanzierung des teuren Eigenheims steht in den Sternen, noch dazu eröffnet ihm seine Frau, eine mit ihrem Talent hadernde Konzertpianistin, daß sie schwanger sei. Anton beginnt ein Doppelleben: Die Tage verbringt er im Hotel oder mit ausgedehnten Spaziergängen im Wald, abends verbittet er sich Gespräche über seinen beruflichen Streß. Der vermögenden Schwiegermutter redet er ein Anlageobjekt in einer fernen, gerade von einer westlichen Macht besetzten Stadt ein. Mit der erschwindelten Summe finanziert er das eigene Heim und hält den gehobenen Lebenswandel aufrecht. Als in der Fremde ein Aufstand gegen die Besatzer losbricht und reale wie fiktive Profiterwartungen zunichte macht, verlangt die resolute Schwiegermutter ihr Kapital zurück. Eingespannt zwischen den Ansprüchen einer Klavierschülerin, dem neugierigen Liebhaber der Schwiegermutter und seiner depressiven Gattin gerät Anton zunehmend unter Druck. Dann begeht sein ehemaliger Chef Selbstmord und wird als Wiedergänger zum peinigenden Begleiter seines unaufhaltsamen Abstiegs ... Marius von Mayenburg erzählt in seinem neuen Stück von einem gewieften Geschäftemacher, der plötzlich aus allen Wolken gestoßen wird. Ein Stück über die familiären Mechanismen und haltbaren Fiktionen einer Gesellschaft, in der "Phantasie" als Börsenbegriff gilt und die Aufteilung der Welt mit kultivierter Pianobegleitung vonstatten geht.

    Uraufführung: 11.12.2004, Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin, Regie: Thomas Ostermeier
    Österreichische Erstauff: 23.10.2014, Werk X Wien

  • Feuergesicht
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    Textbuch

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    2 D, 3 H

    Kurt liest Heraklit und legt die Nachbarschaft mit selbstgebastelten Brandbomben in Schutt und Asche. Olga, seine Schwester, will heraus aus der dumpfen Enge ihrer Jugend und trifft Paul. Der hat zwar ein Motorrad, enttäuscht aber alle weiteren Erwartungen. Nur der Vater mag ihn, weil Paul so ist, wie Kurt hätte sein sollen. Während der Mutter noch eine Hoffnung aufgeht jenseits ihrer Elternrolle, ahnt Paul bereits das Verhängnis, das sich aus der autistischen Verschwörung der beiden ungleichen Geschwister entwickeln wird. Ein verstörendes, amoralisches Stück über Jugendliche, die ihr Erwachsenwerden als existentielle Erniedrigung erleben, über zwei in ihre hermetische Eigenwelt versponnene "firestarter", die grausam Rache üben an den gleichermaßen liberalen wie hilflosen Eltern. Bis Kurt sich schließlich mit Benzin übergießt und ein letztes Streichholz entzündet, bürstet dieses unheimliche, bitter-lakonische Familienstück einige gängige Klischees gehörig gegen den Strich.

    Uraufführung: 10.10.1998, Münchner Kammerspiele, Regie: Jan Bosse
    Österreichische Erstauff: 06.04.1999, Das Schauspielhaus, Wien
    Schweizer Erstaufführung: 28.09.2000, Theater Marie, Aarau, Regie: Andrea Fiege

    1997 Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker
    1997 Preis der Frankfurter Autorenstiftung

  • Freie Sicht
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    Textbuch

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    Ein Schwarm, Besetzung variabel

    Ein Stück über den Verlust innerer Sicherheiten: "Wir hoffen, dass nichts passiert." - ein "Schwarm" Erwachsener tauscht sich über beunruhigende Verhaltensänderungen seiner Kinder aus. Gleichzeitig geht eine diffuse Angst vor Terror um. Kontrollverlust bestimmt den Blick auf Sichergeglaubtes. Geht von den Kindern eine reale Bedrohung aus oder hat sich hier eine Sorge nur paranoid verselbständigt? Wo lauern Gefahr und Gewalt? Auf den Spielplätzen? In den Köpfen der Erwachsenen? Soll man die Polizei rufen?
    Mayenburgs dramatische Textfläche, als Auftragswerkdes Malthouse Theatre in Melbourne entwickelt, verschneidet Motive einer allgemeinen gesellschaftlichen Verunsicherung zu einer atemlosen Spielvorlage.Bis sich in der hysterisierten Atmosphäre ein Schuss löst.

    Uraufführung: 29.02.2008, Malthouse Produktion, Melbourne während des Adelaide Festivals, Regie: Benedict Andrews
    DSEA - Deutschsprachige EA: 07.10.2009, Nationaltheater Mannheim , Regie: Burkhard C. Kosminski

  • Haarmann
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    Textbuch

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    5 D, 8 H

    Spurlos verschwinden in einer deutschen Großstadt in den Jahren nach dem ersten Weltkrieg zahllose junge Männer. Die Wirtschaft liegt am Boden, Gerüchte haben Konjunktur. Dann häufen sich Knochenfunde. Aber trotz früher Indizien kommt es erst 1924 zur Verhaftung eines Verdächtigen: Fritz Haarmann, Fleischhändler und Polizeispitzel, eine Gestalt aus dem undurchsichtigen Bahnhofsmilieu, wird tagelang verhört, bis er eine Unzahl von Morden gesteht. Der stets solvente und einschlägig bekannte Haarmann hatte die Jungen in seine Dachkammer gelockt, ihnen dort früher oder später die Kehle durchgebissen und ihre Leichen säuberlich zerlegt. Marius von Mayenburg hat auf der Grundlage des authentischen Falls ein sprachlich konzentriertes Stück geschrieben. In den hart gegeneinander montierten Kurzszenen wird neben der zentralen Figur des Fritz Haarmann ein soziales Umfeld lebendig, das in seiner durch geschäftige Verdrängung, Autoritätsdenken und Ignoranz geprägten Normalität die Bedingungen erhält für ein jahrelanges Menschenschlachten. Aus den Szenenfragmenten formt sich das Bild einer teilnahmslosen Stadt. Und bis zu seiner Hinrichtung wird Haarmann um ein Bekenntnis seines Geliebten Hans Grans kämpfen, der ihn verrät, um seinen eigenen Hals zu retten.

    Uraufführung: 27.01.1999, Deutsches Theater, Berlin (Hörspiel)
    Uraufführung: 24.02.2001, Schauspiel Hannover, Regie: Michael Talke

  • Der Häßliche
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    Textbuch

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    1 D, 3 H

    Herr Lette, findiger Ingenieur für elektrische Sicherungssysteme, macht eine grausige Entdeckung: Anscheinend ist er selbst unsäglich häßlich. Warum hat man ihm das bislang nie gesagt? Warum muß ausgerechnet sein Chef ihn darauf stoßen, als es um eine Dienstreise zu einem Kongreß geht, auf dem Lette endlich seine neueste Erfindung präsentieren wollte. Nun fährt ein ungeliebter Kollege hin und erntet fremde Lorbeeren. Zur Rede gestellt muß auch Lettes Frau gestehen, daß sein Gesicht schon immer "katastrophal" gewesen sei, sie ihn aber trotzdem liebe. Der Entschluß zur chirurgischen Korrektur ist schnell gefaßt. Lettes unvermutete Wiedergeburt als unwiderstehlicher Beau macht ihn schnell zum berühmten Mann. Sein Chirurg vermarktet ihn als profitables Idealgesicht, sein Chef nutzt seine Schönheit als Lockstoff für solvente Großaktionärinnen. Lette umgibt sich mit Groupies. Doch der Ruhm währt nicht lange. Lettes Marktwert sinkt rapide, als er sich immer mehr Duplikaten seiner selbst gegenübersieht. Das erotische Überangebot überfordert auch seine Frau. Lettes Selbstentzweiung schreitet unerbittlich voran. Marius von Mayenburgs bitterböse neue Komödie führt das verbreitete Phänomen körperlicher Entfremdung ins Groteske und hält damit eitlen Verhältnissen einen Spiegel vor. Die vom Autor vorgegebenen Mehrfachbesetzungen führen zu einer verblüffenden dramaturgischen Struktur dieser Gesellschafts-Satire.

    Uraufführung: 05.01.2007, Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin, Regie: Benedict Andrews
    Schweizer Erstaufführung: 22.09.2007, Theater an der Winkelwiese, Zürich, Regie: Stephan Roppel
    Österreichische Erstauff: 16.04.2008, Schauspielhaus Wien, Regie: Marlon Metzen

  • Der Hund, die Nacht und das Messer
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    Textbuch

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    2 D, 1 H

    Ein Mann, im Stück nur "M" genannt, allein in der nächtlichen Stadt. Er war bei Freunden zum Essen eingeladen, jetzt steht er in einer dunklen Straße und hat seinen Weg verloren. Ein eigenartiger Hundehalter spricht "M" an und bedroht ihn mit einem Messer. Es entwickelt sich ein Kampf um Leben und Tod, in dem "M" den Angreifer in Notwehr ersticht. Doch damit hat der Alptraum für den oberflächlich verwundeten "M" erst begonnen. Unvermittelt gerät er in eine fremde Wohnung, wo er von einem Schwesternpaar erst verführt, dann beinahe umgebracht wird. Wieder "passiert" ein Totschlag. Ein Polizist liest "M" auf und nimmt ihn mit auf die Wache. Der erhoffte Schutzraum entwickelt sich unvermittelt zum Gefängnis, in dem "M" Hinrichtung (oder Schlimmeres?) droht. Die Flucht gelingt mittels eines Anwalts kurzzeitig, doch dieser wie jeder neue Ausweg entpuppt sich schnell als Falle. In Marius von Mayenburgs neuem Stück, das als Auftragswerk für die Berliner Schaubühne entstand, geraten Raum, Zeit und Individualitäten in eine zerstörerische Auflösung. Wie in einem Fiebertraum versagen Logik und Normalität ihren Dienst. Rätselhafte Kräfte greifen dem Antihelden "M" nach Leib und Seele. So entsteht, angetrieben von einer raffinierten Mehrfachbesetzungs-Dramaturgie, ein surreales Drama, in dem der Tod beiläufig Zerstörungen in den Alltag schneidet und ein unmenschlicher Hunger gestillt werden muß.

    Uraufführung: 25.05.2008, Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin, Regie: Benedict Andrews
    Schweizer Erstaufführung: 24.01.2009, Theater an der Winkelwiese, Zürich, Regie: Stephan Roppel

  • Das kalte Kind
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    Textbuch

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    4 D, 4 H

    Henning, ein Provinz-Exhibitionist, hat Karriere gemacht. Nach Jahren in Raststätten-Toiletten ist er endlich angekommen im Zentrum der Metropole, vorgedrungen bis ins Frauenklo eines Szenecafés. In diesem Café wird Lena, Ägyptologiestudentin, gerade von ihrer Restfamilie heimgesucht. Der Vater peinigt sie mit lebenspraktischen Erwartungen, nach denen ihr nie der Sinn stand, und droht mit Enterbung. Am Nebentisch wartet ein merkwürdiges Paar mit stillem Kinderwagen auf einen Freund: Johann. Den hat seine Freundin soeben knapp vor der geplanten Hochzeit sitzengelassen. Als Lena versucht, sich der familiären Zumutung durch Flucht aufs Klo zu entziehen, gerät sie unvermittelt ins Visier des lauernden Henning. Sein routiniert eingefädelter, aber kläglich mißlingender Entblößungsversuch vor der antriebslosen Langzeitstudentin wird der Auslöser grotesker Verstrickungen unter den Cafégästen. Der frischverstoßene Johann erhebt sich zum Retter Lenas. Henning wird unvermutet zum Ehestifter und gewinnt noch dazu die neugierig-dominante Zuneigung von Tine, der kleinen Schwester Lenas. Und auch das Paar mit dem Kinderwagen (aus dem noch immer kein Schrei gedrungen ist) wird die Szene nicht unversehrt verlassen ... Marius von Mayenburg hat eine furiose Komödie geschrieben über die verbohrten Sehnsüchte moderner Metropoleninsassen. In diesem Stück zwischen Alptraum und überzeichneter Wirklichkeit wird lächelnd mißbraucht, umarmend verwundet, und die schlecht verheilten Narben vererben sich weiter an nächste Generationen. Was ist pervers, was normal in einer verdrehten Welt?

    Uraufführung: 07.12.2002, Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin, Regie: Luk Perceval

  • Märtyrer
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    Textbuch

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    3 D, 5 H

    Benjamin Südel geht nicht mehr zum Schwimmunterricht. Auf Nachfrage der Mutter führt er schließlich religiöse Gründe an. Sein überraschendes Coming Out als Christ untermauert er fortan neben seinem Bibelsprech auch mit Taten. In der nächsten Schwimmstunde springt er in voller Montur ins Wasser, im Sexualkundeunterricht zieht er sich nackt aus und die Ausführungen zur darwinschen Evolutionstheorie kommentiert er im Affenkostüm. Sein provokatives Verhalten führt ihn und die Biologielehrerin Frau Roth ein ums andere Mal vor den Rektor. Dieser wie auch der an der Schule unterrichtende Priester bringen jedoch Bennis verqueren Ansichten durchaus Verständnis entgegen und bald schon steht Frau Roth mit der Vermittlung dessen, was sie bisher für Konsenswerte hielt, allein auf weiter Flur. Benjamin dagegen gewinnt in dem Außenseiter Georg einen ersten ihm ergebenen Jünger und auch seine Klassenkameradin Lydia, die ihn zunächst abblitzen lässt, ist mehr und mehr von ihm angezogen. Mayenburgs neues Stück ist nicht nur eine zynische Volte auf die Islamophobie des Westens. In grotesker Zuspitzung entlarvt es die Angst vor dem "Anderen" schlechthin als unbewusste Konstante einer vermeintlich toleranten Gesellschaft.

    Uraufführung: 29.02.2012, Schaubühne am Lehniner Platz , Berlin , Saal C, Regie: Marius von Mayenburg

  • Parasiten
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    Textbuch

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    2 D, 3 H

    Der alte Multscher ist am Steuer seines Wagens eingeschlafen und hat Ringo überfahren. Seitdem sitzt Ringo im Rollstuhl, verläßt seine Wohnung nicht mehr und ist auf die Fürsorge seiner Freundin Betsi angewiesen. Es gefällt ihm nicht, daß Betsi vorübergehend auch ihre Schwester Friderike aufnimmt, die ohnmächtig am Rande einer Autobahn aufgefunden wurde. Friderike ist schwanger und droht mit Selbstmord. Petrik, ihr Mann, hat sich zuvor wenig um sie gekümmert, jetzt kommt er jedoch mit zweifelhaften Versöhnungsangeboten in Betsis Hochhauswohnung. Dort hat sich auch Multscher eingefunden, der es nicht verkraftet, mit seiner Schuld zu leben. An einem heißen Sommertag verstricken sich alle fünf in einen verbissenen Kampf um- und gegeneinander. Ansprüche auf Rettung werden erhoben, Fürsorge verkrampft sich zu Umklammerung. Friderike schluckt Tabletten und überlebt. Der gelähmte Ringo versucht zu entkommen. Sie alle machen sich kaputt und brauchen sich zum Weiterleben. Marius von Mayenburg provoziert mit der detailgenauen Zeichnung eines solchen fremdbestimmten Immer-Weiter-Dahinlebens seiner Figuren. In der Hitze der Auseinandersetzungen reden sie eher lyrisch, besondere Erregungen führen zum brutalen Benennen tabuisierter Sachverhalte - und auch zu Einsichten, die den Ring parasitärer Verklammerung sprengen können.

    Uraufführung: 18.05.2000, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Regie: Thomas Ostermeier
    Österreichische Erstauff: 26.05.2001, Burgtheater, Wien, Regie: Dieter Boyer
    Schweizer Erstaufführung: 26.04.2002, Stadttheater Bern, Regie: Cihan Inan

  • Perplex
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    Textbuch

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    2 D, 2 H

    Eva und Robert kommen aus dem Urlaub zurück. Irgendetwas ist beunruhigend anders. Woher kommt die neue Topfpflanze? Warum funktioniert das Licht nicht mehr? Ist das überhaupt ihre Wohnung? Anscheinend nicht, denn das Paar, das eigentlich während ihrer Abwesenheit nur die Blumen gießen sollte, setzt die beiden kurzerhand vor die Tür. Damit beginnt ein alptraumhafter Reigen, in dem die kleine bürgerliche Welt der vier Protagonisten mehr und mehr aus den Fugen gerät. Von Szene zu Szene vollziehen sich surreale Verschiebungen. Beziehungen lösen sich auf und setzen sich überraschend neu zusammen. Man spannt einander die Partner aus, fällt übereinander her, ohne Rücksicht auf Verluste. Und währenddessen wird munter und unablässig weitergeredet und Normalität behauptet, schlagfertig und pointiert, über jede noch so große private Katastrophe hinweg. Ein fulminantes, alptraumhaftes und sehr komisches Stück über die Auflösung letzter sozialer Sicherheiten.

    Uraufführung: 20.11.2010, Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin , Saal C, Regie: Marius von Mayenburg
    Österreichische Erstauff: 23.01.2012, Theater im Keller, Graz , Saal, Regie: Gogo Nachtmann

  • Der Stein
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    Textbuch

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    5 D, 1 H

    1934. Eine jüdische Familie muss ihr Haus in Dresden verkaufen. Das Geschäft wird niemand Glück bringen. Mit den politischen Systemen wechseln in den folgenden Jahrzehnten auch die Hausbewohner. Das Stück zeichnet verschlungene Lebenslinien bis in die 90er Jahre nach. Im Zentrum stehen dabei Mutter und Tochter der Familie, die das Haus in den 30ern unter fragwürdigen Umständen erwarb. Es geht um vielfältige Ansprüche, moralischer, rechtlicher und ganz praktischer Art, um profanes Besitzstreben und um das Nichtloswerden von "Vergangenheit". Schuld und Verdrängung werden deutlich, eine lange aufrechterhaltene Familienlegende zerbricht. Und immer wieder sind es dabei die Frauen, die das Leben meistern müssen, während sich die Männer davongemacht haben. --- Mit kühnen Zeitsprüngen und widersprüchlichen Figuren vergegenwärtigt Marius von Mayenburgs neues Stück exemplarische Konflikte der jüngeren deutschen Geschichte.

    Uraufführung: 31.07.2008, Salzburger Festspiele , Koproduktion, Regie: Ingo Berk
    Uraufführung: 02.10.2008, Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin, Koproduktion, Regie: Ingo Berk

  • Stück Plastik
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    Textbuch

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    2 D, 3 H

    Das Leben ist eine Überforderung. Darin sind sich Michael und seine Frau Ulrike einig, obwohl sie einander sonst meist missverstehen. Also wird Jessica engagiert. Jessica räumt auf und wäscht ab, putzt und kocht und hilft dem pubertierenden Sohn des Paares bei den Hausaufgaben. Sogar für die Seelen- und andere Nöte der Eheleute hat sie ein offenes Ohr. Doch daraus entstehen neue Probleme, denen Ulrike und Michael noch weniger gewachsen sind: Darf man Geld offen rumliegen lassen, wenn die Putzfrau kommt? Und wie entschuldigt man sich bei ihr dafür, dass man es hat rumliegen lassen? Distanz und Nähe, Arbeit und Selbstverwirklichung, Kunst und Leben heißen auch die weiten Felder, in denen Ulrikes Chef, der Künstler Serge Haulupa zu Hause ist. Er entdeckt Jessica als Performerin. In seinen Installationen soll sie den Dreck der Welt wegmachen. Wer wird die Oberhand gewinnen? Die stille Jessica, die zum Schluss allen eine erlösende Bouillabaisse serviert, oder Haulupa, der in seinen grandiosen Tiraden die Kleinfamilie mitsamt Theaterpublikum zur sozialen Plastik stilisiert?

    Uraufführung: 25.04.2015, Schaubühne Berlin, Regie: Marius von Mayenburg

  • Turista
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    Textbuch

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    8 D, 16 H

    Und ewig raucht der Grill: In sechs mörderischen Episoden und einem urkomischen Märchenspiel erzählt Marius von Mayenburgs Stück vom wiederholten Tod eines kleinen Jungen auf einem mitteleuropäischen Campingplatz. Ganz "normale" Familien unterschiedlichster Herkunft leben lauernd nebeneinander. Echte Verrückte proben dazwischen ein therapeutisches Märchenspiel. Jede Szene variiert den stets tödlich endenden Ablauf und setzt neue Täter ins Zentrum. Motive zeigen sich bei allen Anwesenden. Eine alptraumhafte Szenerie - und ein düsterer gesellschaftlicher Befund. Das Stück entstand als Auftragswerk für die Schaubühne in Berlin. Regisseur Luk Perceval führte in seiner aufwendigen Inszenierung 24 SchauspielerInnen aus fünf europäischen Ländern zusammen.

    Uraufführung: 17.05.2005, Wiener Festwochen, Koproduktion, Regie: Luk Perceval
    Uraufführung: 26.05.2005, Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin, Koproduktion, Regie: Luk Perceval
    Uraufführung: 10.06.2005, Het Toneelhuis, Antwerpen, Koproduktion, Regie: Luk Perceval

  • Henrik Ibsen
    Ibsen: 
    John Gabriel Borkmann
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    (John Gabriel Borkman)
    Aus dem Norwegischen übersetzt von Sigurd Ibsen, Bearbeitung von Marius von Mayenburg
    5 D, 3 H

    EAÜ - Erstauff. d. Übersetzung: 14.01.2009, Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin, Regie: Thomas Ostermeier

  • William Shakespeare
    Shakespeare: 
    Hamlet
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    Textbuch

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    von William Shakespeare
    Aus dem Englischen von Marius von Mayenburg
    2 D, 12 H, Mehrfachbesetzungen möglich

    Die Hamlet-Figur, sein zwischen Krankheit und Methode oszillierender Wahnsinn haben in vielerlei Interpretationen Theatergeschichte geschrieben. Die Neuadaption von Marius von Mayenburg zeichnet Hamlet nicht als simulierenden Rächer, sondern als einen aus der anfänglichen Verstellung tatsächlich in den Wahnsinn gleitenden Menschen, der in einem letzten Amoklauf seine ganze Welt zum Untergang zwingt. In der Erstaufführung, die mit sechs Spielern auskommt, spiegelt sich die Strategie der Verstellung als ein Grundprinzip des Stoffs auch in der Möglichkeit der Doppelbesetzung.

    EAÜ - Erstauff. d. Übersetzung: 17.09.2008, Schaubühne am Lehniner Platz , Berlin, Saal A, Regie: Thomas Ostermeier
    Österreichische Erstauff: 17.10.2010, Schauspielhaus Graz, Regie: Theu Boermans

  • William Shakespeare
    Shakespeare: 
    Maß für Maß
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    (Measure for Measure)
    Aus dem Englischen von Marius von Mayenburg
    3 D, 7 H, Mehrfachbesetzungen möglich

    In Wien regieren Kriminalität und Prostitution. Da überträgt Herzog Vincentio dem prinzipientreuen Stadthalter Angelo die Aufgabe, während seiner Abwesenheit die Ordnung wiederherzustellen. Um ein schnelles Exempel zu statuieren, verurteilt dieser Claudio wegen Sex vor der Ehe zum Tode. Als sich Claudios Schwester, die Novizin Isabella, bei Angelo für ihren Bruder einsetzt, gerät Angelos keusches Selbstbild ins Wanken und er macht ihr ein unmoralisches Angebot: Er begnadigt ihren Bruder nur, wenn sie mit ihm schläft. Von Mayenburgs Lesart rafft das im Original doppelt so lange Stück und verdichtet es auf sieben Spieler.

    EAÜ - Erstauff. d. Übersetzung: 17.09.2011, Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin , Saal B, Regie: Thomas Ostermeier

  • William Shakespeare
    Shakespeare: 
    Othello
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    (Othello, the Moor of Venice)
    Aus dem Englischen von Marius von Mayenburg
    3 D, 12 H, Mehrfachbesetzungen möglich

    Das um 1604 entstandene Stück gehört neben "Hamlet" zu den späten Tragödien Shakespeares. Die tödliche Dynamik seiner Eifersucht hat Othello zu ihrem sprichwörtlichen Repräsentanten gemacht. Dabei gerät oft sein vom unbedingten Willen zur Macht angetriebener Konkurrent aus dem Blick: der Bösewicht Iago. Von Mayenburgs "Othello" stellt den Nebenbuhler ins Zentrum und macht den Stoff zu einem Thementhriller über Karrierismus, Rassismus und Sexualität.

    EAÜ - Erstauff. d. Übersetzung: 06.08.2010, Schaubühne am Lehniner Platz , Saal A, Regie: Thomas Ostermeier

  • William Shakespeare
    Shakespeare: 
    Richard III.
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    (Richard the Third)
    Aus dem Englischen von Marius von Mayenburg
    4 D, 23 H, 2 K, Mehrfachbesetzungen möglich

    Die Figur Richard des III. hat bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Ihre finstere Kraft rührt aus ihrer hemmungslos zur Schau gestellten Amoralität, die das Publikum zu seinem unfreiwilligen Komplizen macht. Aber das Stück ist weit mehr als die Dämonisierung eines psychopathischen Außenseiters. Es porträtiert eine durch innere Kämpfe tief zerrüttete Machtelite, aus deren Mitte eine Diktatur des Bösen erwächst: "Der Hausdramatiker der Schaubühne hat den Dramentext entstaubt, in die Gegenwart geholt, sich einige Flapsigkeiten erlaubt, aber die Poesie der Vorlage bewahrt." dpa am 8.02.2015.

    EAÜ - Erstauff. d. Übersetzung: 07.02.2015, Schaubühne Berlin, Regie: Thomas Ostermeier

  • William Shakespeare
    Shakespeare: 
    Viel Lärm um Nichts
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    (Much Ado About Nothing)
    Aus dem Englischen von Marius von Mayenburg
    2 D, 8 H

    Welches Opfer fordert die Liebe? Das eloquenteste aller Liebespaare Shakespeares, Beatrice und Benedick, ist sich einig: Keines, welches den Verzicht auf individuelle Unabhängigkeit zu Gunsten gesellschaftlicher Konventionen lohnt. Die Freiheit, zu sagen, was sie denken und fühlen, hat für beide oberste Priorität. Zumindest so lange, bis ihnen weisgemacht wird, Benedick sei in Beatrice verliebt und Beatrice in Benedick. Eine Liebesintrige unter anderen beginnt.

    Marius von Mayenburgs Neubearbeitung transponiert Shakespeares bildhafte und klangliche Wortspiele in eine moderne Theatersprache.

    EAÜ - Erstauff. d. Übersetzung: 31.08.2013, Schaubühne am Lehniner Platz , Saal A

  • Oscar Wilde
    Wilde: 
    BUNBURY
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    Textbuch

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    oder VON DER NOTWENDIGKEIT, ERNST ZU SEIN
    (The Importance of Being Earnest)
    Aus dem Englischen von Marius von Mayenburg
    4 D, 5 H

    Die Komödie gehört zu den erfolgreichsten und meistgespielten Stücken Wildes, in der die high society ihr Fett abbekommt. Die Lebemänner Algernon und Jack erfinden zwei Alibibiografien, um ihren Vergnügungen unbehelligt nachgehen zu können.

    Zunächst erfindet Algernon den kranken Freund namens Bunbury, um aufs Land fahren zu können, während Jack sich seinen Bruder Ernest ausdenkt, um Gründe zu haben, in die Stadt zu fahren. Doch die Dinge werden komplizierter, als sich Jack alias Ernest in der Stadt in Algernons Cousine Gwendoline verliebt und Algernon als Jacks Bruder Ernest Gefallen an Cecily auf dem Land findet. Die Widersprüche verstricken sich zunehmend und die Verwechslungskomödie nimmt seinen Lauf.

    EAÜ - Erstauff. d. Übersetzung: 14.12.2013, Residenztheater, München , Cuvilliéstheater, Regie: Marius von Mayenburg
    Deutsche Erstaufführung: 14.12.2013, Residenztheater , Cuvilliéstheater, Regie: Marius von Mayenburg

  • Feuergesicht

    Der pubertierende Kurt will mit dem "ganzen Mist" der Erwachsenen nichts zu tun haben. Wenn er und seine Schwester Olga nach einem harmlosen Streit den Familientisch verlassen, ist das eine Kriegserklärung. Die Schwester verführt den Bruder und versucht vergeblich, mit Paul, dem netten Jungen von nebenan, dieser "Kindheits-Sauerei" zu entgehen. Kurt liest Heraklit und zündelt mit selbstgebastelten Brandbomben. Die Abwehr gegen das Erwachsensein treibt beide in eine autistische Verschwörung, die mit dem Mord an den Eltern und der Selbstverbrennung Kurts endet.

    Ursendung: ORB / SFB, NDR 1998, 51'00 min, Regie: Götz Frisch

  • Haarmann

    Im Dezember 1924 wird vor dem Schwurgericht Hannover der Prozeß gegen den Polizeispitzel Fritz Haarmann eröffnet. Ihm wird vorgeworfen, mehr als zwanzig Jungen im Alter von 10 bis 22 ermordet und zerstückelt zu haben. Mit angeklagt wegen Anstiftung zum Mord ist Haarmanns Lebensgefährte Hans Grans, der die Kleider der Opfer verkauft oder selbst getragen haben soll. Während das Gericht in das Privatleben eines Serienmörders eintaucht, entwickelt sich zwischen den beiden Angeklagten ein zähes Ringen um Liebe und Schuld. Ein Hörspielereignis, bei dem der Hörer unmittelbar Zeuge einer unheimlichen Rekonstuktion wird. Mit Bernd Stempel als Haarmann.

    Ursendung: Studio elektro-automatisch / DLF 1999, 55'00 min, Regie: Wulf Twiehaus
    Ursendung: Baracke am DT Berlin1999, 54'00 min, Regie: Wulf Twiehaus

  • Das kalte Kind
    nach dem gleichnamigen Theaterstück

    Henning, ein Provinz-Exhibitionist, ist bis ins Frauenklo eines Szenecafés vorgedrungen. In diesem Café wird Lena, Ägyptologiestudentin, gerade von ihrer Restfamilie heimgesucht. Der Vater peinigt sie mit lebenspraktischen Erwartungen. Am Nebentisch wartet ein merkwürdiges Paar mit stillem Kinderwagen auf Johann, der soeben knapp vor der geplanten Hochzeit sitzengelassen wurde. Als Lena versucht, sich der familiären Zumutung durch Flucht aufs Klo zu entziehen, gerät sie ins Visier des lauernden Henning. Sein kläglicher Entblößungsversuch vor der antriebslosen Langzeitstudentin wird der Auslöser grotesker Verstrickungen unter den Cafégästen. Eine furiose Komödie über die verbohrten Sehnsüchte moderner Metropoleninsassen. In diesem Stück zwischen Alptraum und überzeichneter Wirklichkeit wird lächelnd mißbraucht, umarmend verwundet und die schlecht verheilten Narben vererben sich weiter an nächste Generationen. Was ist pervers, was normal in einer verdrehten Welt? Mit Judith Engel

    Ursendung: SWR 2003, 54'25 min, Regie: Beate Andres

  • Mission zum Mars

    Ursendung: 12.05.2013, DLR Kultur, 16', Regie: Marius von Mayenburg

  • Stück Plastik / Märtyrer (henschel edition #13)
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    Buch 16,80 €

    Stücke
    12 x 19 cm, 196 Seiten
    978-3-940100-13-9

    Stück Plastik: Ein mit seinem Leben überfordertes Ehepaar holt sich eine Haushaltshilfe: Jessica. Die einsilbige Frau fungiert neben ihrem Putzjob alsbald auch als Seelenmülleimer des sich selbst zerfleischenden Paars und seines pubertierenden Sohns. Und auch der Arbeitgeber der Frau, ein hipper Konzept-Künstler, entdeckt Jessica für sich: Als putzende Performerin soll sie in seinen kapitalismuskritischen Installationen den Dreck der Zivilisation beseitigen. Eine schwarze Komödie über alltägliche Mechanismen der Ausbeutung, die das vermeintlich linksliberale Bürgertum als reaktionär entlarvt, und eine makabre Satire auf den Kunstbetrieb ist.

    Märtyrer: Ein Jugendlicher will aus religiösen Gründen nicht mehr zum Schwimmunterricht. Sein überraschendes Coming-Out als fanatischer Christ untermauert er fortan neben seinem Bibelsprech auch mit Taten: Er steigt mit seinen Anziehsachen ins Schwimmbecken und provoziert mit seinen radikalen Ansichten zu Evolutionstheorie und Homosexualität. Seine Lehrerin, die ihm zunächst helfen will, wird zu seiner erbitterten Gegnerin. Eine gewaltsame Eskalation des Konflikts scheint vorprogrammiert. Märtyrer erzählt davon, wie sich spätpubertärer Widerstand gegen vorgefundene Systeme erhebt und zu religiös zementiertem Fanatismus auswächst.

    In Fortsetzung der in den henschel SCHAUSPIEL editionen #1, #8 und #11 erschienenen Stücke des Autors umfasst dieser Band zwei seiner in den Jahren 2012 und 2015 uraufgeführten Werke.

  • Feuergesicht / Haarmann (henschel edition #11)
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    Buch 16,80 €

    Stücke
    12 x 19 cm, 154 Seiten
    978-3-940100-11-5

    Ich steck noch zur Hälfte in einer Familie drin. Das kann man sich nur vorstellen, wenn man selbst länger Kind war von Eltern, aber das will ich keinem wünschen.

  • Der Stein / Freie Sicht / Der Hund, die Nacht ... (henschel edition #8)
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    Buch 16,80 €

    Stücke
    12 x 19 cm, 282 Seiten
    978-3-940100-08-5

    Vier aktuelle Stücke von Marius von Mayenburg.
    Er ist Hausautor, Regisseur und Dramaturg an der Berliner Schaubühne und einer der international bekanntesten deutschsprachigen Dramatiker unserer Zeit.

  • Eldorado / Turista / Augenlicht / Der Häßliche (henschel edition #1)
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    Buch 19,80 €

    Stücke
    12 x 19 cm, 392 Seiten
    978-3-940100-01-6

    Seit der Uraufführung seines Stückes "Feuergesicht" im Jahr 1998 gehört Marius von Mayenburg zu den meistinszenierten deutschsprachigen Dramatikern seiner Generation. Seine Werke sind in viele Sprachen übersetzt und werden weltweit gespielt. Dieser Band versammelt vier seiner Theaterstücke, die in den Jahren 2002 bis 2007 uraufgeführt wurden.

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für Theater, Film und Hörspiel