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  • Pelle der Eroberer
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    Textbuch

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    Nach dem gleichnamigen Roman
    Bearbeitung: Caren Pfeil
    5 D, 9 H

    Ende des neunzehnten Jahrhunderts. Der alte Lasse ist vom Leben übergangen wie ein liegengelassenes 5-Öre-Stück. Ein weichherziger, ängstlicher Mensch, der mit seinem kleinen Sohn Pelle aus Schweden kommt, um, wie so viele, auf der dänischen Insel Bornholm Arbeit zu finden. Sie landen auf dem düsteren Steinhof und ziehen in einen Verschlag im Kuhstall. Billige Handlanger, die schlechter gehalten werden als das Vieh. Pelle muß sich zurechtfinden in einem gemeinen, erbarmungslosen Umfeld. Er lernt mit den Tieren zu leben, den hinterhältigen Verwalter einzuschätzen und mit dem anderen Gesinde klarzukommen. Es ist oft schwer und demütigend, die rauhen Sitten dieser Steinhofwelt auszuhalten. Aber da gibt es auch so viel in der Natur zu entdecken. Und Rud, der rothaarige Kretin, wird sein Freund. Pelles Vater kann ihm auf seltsame Weise helfen, Träume zu bewahren. Die bedingungslose Liebe Lasses zu seinem Sohn macht Pelle stark für ein Leben außerhalb des Hofes, den er als Achtjähriger betrat und den er mit 14 Jahren verlassen wird. Nicht zerbrochen, sondern bereit, sein Glück zu finden.

    Der weltberühmte Entwicklungsroman des dänischen Autors Martin Andersen-Nexø (1869- 1954) erschien in vier Teilen zwischen 1906 und 1910. Caren Pfeils schlanke Bühnenversion bezieht sich auf Teil 1 "Barndom" (Kindheit). Unaufdringlich, aber wirkungsvoll, stellt sie Parallelen zwischen vergangener und heutiger Welt her.

    Uraufführung: 28.04.2007, Theater Junge Generation, Dresden, Regie: Gerald Gluth

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