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UA „ICH SCHLIEF MIT GOTT“ von Katja Brunner am 10.06.2017 am Staatstheater Mainz

„… SO EINE MEISTERIN DES VERRÄTSELNS UND DES VERKAUFS, WOHIN SOLL SIE MIT SICH, WENN NICHT ANS LICHT UND DAS LICHT GEHÖRT IMMER ZU DEM GOTT, DENN DER LEUCHTET NUN AUCH SONNTAGS …“

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"Die Olsenbande wandert aus"

Der neue Coup beim 22. Bautzener Theatersommer ... Oh verdammt, Egon!

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UA: "Peng" von Marius von Mayenburg am 03.06.2017

in der Regie des Autors an der Schaubühne in Berlin.

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UA 29.04.2017: "Ruf der Wildnis" nach Jack London

in einer neuen Bearbeitung von Soeren Voima am Staatstheater Darmstadt. Regie führt Christian Weise.

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UA 08.04.2017: "Sterne über Senftenberg" von Fritz Kater

Vier Menschen, drei Generationen. Ostdeutsche Provinz.

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"Der Kirschgarten", neu übersetzt von Elina Finkel. EAÜ: 08.04.2017 in Aachen

"... Der Kirschgarten gehört jetzt mir! Mir! Mein Gott, mein Gott, der Kirschgarten gehört mir! Sagt mir dass ich nur träume, dass ich betrunken bin, dass ich verrückt bin..."

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hörspiel


"Die Umsiedler" von Anna Pein nach Arno Schmidt

24.04.2017

"Die Umsiedler" von Anna Pein nach Arno Schmidt

BAUER1: Mach, dass Du weiterkommst!

Regen floss schräg um die knochigen Bäume; Wind gab krummen Flüchtlingen Püffe in Haar und Augen …

Über 13 Millionen Menschen waren nach dem 2. Weltkrieg auf der Flucht. Sie mussten in Notunterkünften untergebracht und irgendwie versorgt werden. Sie waren nicht willkommen, diese Hungerleider mit den sonderbaren Dialekten. Wer weiterzog, war denen, die etwas mehr hatten, am liebsten. Es entstand ein hartnäckiger, innerdeutscher Fremdenhass, der in Arno Schmidts 1953 veröffentlichtem Kurzroman „Die Umsiedler“ in scharf ausgeleuchteten Szenen eine unheimliche Aktualität erhält. Während seiner Umsiedlung lernt der Ich-Erzähler die junge Witwe Katrin kennen, die bei einem Bombenangriff einen Fuß verlor. Mit ihrer kleinen Rente, Liebeshunger und einem resoluten Lebensmut stranden die beiden in einem ihnen zugewiesenen Ort und versuchen, sich dort anzusiedeln. Arno Schmidts unerhörte Metaphorik, sein extravaganter Sprachwitz, die Originalität und poetische Wucht seiner Beschreibungen hat Anna Pein sensibel erhalten, dialogisch aufbereitet und mit dokumentarischem Zeitmaterial kontrastiert.

Regie Oliver Sturm
Gesang Almut Kühne
Mit Tilo Werner, Katharina Marie Schubert, Werner Wölbern, Jürgen Uter u.a.
Co-Produktion NDR/WDR 2017
Erstsendung 26. April 2017, NDR Kultur, 20 Uhr

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