20.03.2012
„Diese zweieinhalb Stunden sind gewonnene Theaterzeit. Am Ende lautet die Botschaft: Wo die Sprache versagt, beginnt die Kunst“, schreibt Annette Bosetti in der Rheinischen Post über die Deutschsprachige Erstaufführung von "Delhi, ein Tanz". Das Stück des russischen Dramatikers Iwan Wyrypajew hatte am 16. März 2012 in der Regie von Felix Rothenhäuser am Düsseldorfer Schauspielhaus Premiere und ist vom Publikum begeistert aufgenommen worden. Es ist ein Stück über sechs Menschen, die im Angesicht des Todes elementare Konflikte miteinander austragen. Sie ringen um Wahrheit, Ehrlichkeit, Vertrauen, kämpfen an gegen Angst, Eifersucht und Schuldgefühle und finden immer wieder zu dem einen Punkt zurück: Mitgefühl ist die eigentliche Grundlage menschlichen Glücks.