12.03.2012
Das zusammen mit der Autorin Claudia Grehn (Verlag der Autoren) recherchierte und geschriebene Stück "REICHT ES NICHT ZU SAGEN ICH WILL LEBEN" führt den Titel in jedweder Hinsicht ad absurdum. Es ist ein berührendes Zeitdokument und vielstimmiges Manifest wider das Einvernehmen der politischen Ohnmacht: „Bildreich und pointiert, souverän zwischen Ernst und Leichtigkeit, zwischen Wut und Ironie wechselnd. (...) Mit Figuren, die schnell zu Vertrauten werden, weil sie echt und zugleich abstrakt und archetypisch sind." (Matthias Schmidt auf nachtkritik am 30. Juni 2011)
Nachdem sie den König aus dem Palast geworfen haben
bekommt jeder weiße Mann seinen eigenen kleinen Palast
Nach dem Privileg der Geburt
folgt das Privileg des Geschlechts der Hautfarbe des Geldes
Menschen werden zu den Säulen des Palasts erklärt
wenn sich einer bewegt heißt das Gefährdung der inneren Sicherheit
Einfach weitermachen solange die Bilder nicht in meine Realität greifen