Ursendung:
DRA 1964, 79'50 min, Regie: Fritz Göhler
Ursendung:
DRA 1974, Regie: Fritz Göhler
EAÜ - Erstauff. d. Übersetzung:
frei
HELENA lebt als angenommene Waise bei Hofe in der französischen Provinz. Sie hat sich unsterblich in BERTRAM, den hochnäsigen Filius des adligen Hauses, verliebt. Seine Mutter schätzt Helena, aber der Schnösel will einfach nichts von der jungen Frau wissen. Helenas Vater war ein berühmter Arzt, und so trifft es sich, daß, als der KÖNIG VON FRANKREICH sterbenskrank wird, sie sich ihm anbietet mit einem ererbten Heilmittelrezept. Sie setzt ihr Leben als Pfand, für den Fall der Heilung fordert sie den widerspenstigen Bertram als Ehemann. Der König wird gesund, der Handel gelingt. Im letzten Moment setzt sich Bertram jedoch in die Toskana ab, um sich dort mit anderen jungen Schlacksen - auf der einen oder anderen Seite - in die gerade tobenden Kriegsgemetzel zu stürzen. Helena läßt nicht von ihm ab und reist ihm nach. Mit einer List gelingt es, sich von ihm schwängern zu lassen und ihm einen Ring abzugewinnen. Zurück in Frankreich erhebt sie vor dem König erneut Anspruch auf IHREN Mann - und dieses Mal gewinnt sie ihn. Ein Stück über Krankheit und Heilung im weiteren Sinn: Helena, die Liebeskranke, der König und sein Geschwür, der tödlich gelangweilte, kriegsgeile Jungadel. Auf nur zwei Manuskriptseiten vollzieht Shakespeare ein schier unglaubliches Happy-End: Die starke Helena "gewinnt" den im Zeitenwechsel völlig desorientierten Bertram und überwindet - genau kalkulierend - ihre soziale Bestimmtheit. Werner Buhss hat erneut eine kräftige, sinnliche und sehr genaue Shakespeare-Übersetzung vorgelegt. Ein alternatives Angebot für die große Komödienposition - mit Sommertheater-Chancen.
Es handelt sich um die Spielfassung der Schaubühne am Lehniner Platz. Grundsätzlich ist die Fassung frei für weitere Inszenierungen. Näheres dazu auf Anfrage.
EAÜ - Erstauff. d. Übersetzung:
17.09.2008, Schaubühne am Lehniner Platz , Saal A, Regie: Thomas Ostermeier
Österreichische Erstauff:
17.10.2010, Schauspielhaus Graz, Regie: Theu Boermans
EAÜ - Erstauff. d. Übersetzung:
28.03.1998, Schauspiel Frankfurt, Regie: Tom Kühnel/Robert Schuster
EAÜ - Erstauff. d. Übersetzung:
07.02.1996, bremer shakespeare company, Regie: Andrés Pérez Araya
EAÜ - Erstauff. d. Übersetzung:
01.04.2006, Cottbus
Das Morgen ist des Gestern Lehrer. Man soll ja auch den Tag nicht vor dem Abend loben. Bis der jüngste Tag die Leistungen der alten Tage feiert.
Ein Königsdrama in der guten Tradition. Bevor die Protagonisten was zu sagen haben, tun es die Gerüchte. Es folgen Intrige, Lüge, Verrat. Tod. Ein König wird von einem Kardinal dirigiert. Dann verliebt er sich und muß seine alte Frau loswerden. Da die katholisch ist, hat Rom was dagegen. Also muß der König Rom auch loswerden. Da es an Einflüsterern nicht fehlt, gründet er eine eigene Kirche.
In diesem Stück sind Döpfner und Schirrmacher, Brüderle, Gabriel, Trittin und Kauder noch real und somit austauschbar mit ihren Banknachbarn. Eine blutige Satire aus einer Zeit, in der Politik noch öffentlich verhandelt wurde.
Der Text (1612/13) ist Teamwork. Fletcher hat den Rentner Shakespeare überredet mitzumachen. Zwei Szenen tragen unmißverständlich die Handschrift des Mannes aus Stratford. Da war de Vere schon sechs Jahre tot.
Die Übersetzung entstand im Auftrag der Company "Shakespeare und Partner" von Norbert Kentrup.
EAÜ - Erstauff. d. Übersetzung:
30.12.2008, SHAKESPEARE UND PARTNER, Regie: Jakob Fedler
EAÜ - Erstauff. d. Übersetzung:
21.09.2005, Theater Konstanz
EAÜ - Erstauff. d. Übersetzung:
08.01.2005, Chemnitz
Es handelt sich um die Spielfassung der Schaubühne am Lehniner Platz. Grundsätzlich ist die Fassung frei für weitere Inszenierungen. Näheres dazu auf Anfrage.
EAÜ - Erstauff. d. Übersetzung:
17.09.2011, Schaubühne am Lehniner Platz , Saal B, Regie: Thomas Ostermeier
EAÜ - Erstauff. d. Übersetzung:
01.12.1996, Staatstheater Braunschweig, Regie: Guido Huonder
EAÜ - Erstauff. d. Übersetzung:
04.10.2003, Staatstheater Mainz
EAÜ - Erstauff. d. Übersetzung:
27.05.1992, Bremen, Regie: Pit Holzwarth
EAÜ - Erstauff. d. Übersetzung:
18.12.1997, bremer shakespeare company, Regie: Andrés Pérez Araya
EAÜ - Erstauff. d. Übersetzung:
03.12.2005, Münchner Volkstheater
Gentlemen? Es sind zwei coole veroneser Burschen, die sichs leisten können, für ihre Liebeshändel das Herzogtum Mailand auf den Kopf zu stellen, mit- und gegeneinander loszuschlagen, sogar ihre Freundschaft zu verraten, Konkurrenten aus dem Feld zu schaffen, dabei die betulichen, gleichwohl betuchten Väter zu entsetzen und ihre Angebeteten zu verwirren, aber schließlich doch unterm herzoglichen Schirm gentlemenlike glücklich zu werden.
Werner Buhss hat auch bei dieser Shakespeare - Neuübersetzung den Staub der Tradition weggewirbelt; er hat die beiden berühmten Clowns-Diener-Rollen Speed und Lance mit einer saukomischen Unterprivilegierten-Prosa ausgestattet - und für die beiden Veroneser und ihre Mädchen heutige Sprachmuster benutzt, ohne ihren Liebestiraden den Glanz und den Witz zu nehmen.
EAÜ - Erstauff. d. Übersetzung:
05.01.1994, Bremen, Regie: Renato Grünig / Norbert Kentrup