Katharina Gericke wird 1966 in Kyritz geboren. Nach einem Volontariat am Hans-Otto-Theater nimmt sie 1987 ein Studium der Wirtschaftswissenschaften in Leipzig auf.1990 zieht sie nach Berlin, zunächst um dort Germanistik und Theaterwissenschaft zu studieren. Von 1991 bis 1995 studiert sie Szenisches Schreiben an der Hochschule der Künste Berlin. 1996 gewinnt sie für ihr Stück "Maienschlager" den ersten Preis der Frankfurter Autorenstiftung. In den folgenden Jahren entstehen zahlreiche weitere Stücke. Sie erhält 1997 den Kleist-Förderpreis für junge Dramatik für "Winterkönig". Das epochenübergreifende Drama "Vom Fluss" entsteht 2000 als Auftragswerk der Schaubühne Berlin. Im September 2005 kommt es am Staatsschauspiel Dresden auf der großen Bühne zur Uraufführung. 2006 schrieibt sie im Auftrag der Landsbühnen Sachsen "Mont Klamott", eine Wendegeschichte, die mit Liedern der Rockband "Silly" inszeniert wird. Seit Jahren arbeitet sie kontinuierlich als Hausautorin für die Landsbühne Niedersachsen Nord in Wilhelmshaven. Dort kommen im Herbst 2009 ihre "Nibelungen" als grandioser Comic-Strip auf die Bühne. Katharina Gericke hat eine Tochter und lebt in Berlin.
Goethe nannte ihn in seinen Erinnerungen "ein Talent mit barocken Fratzen". Da war Lenz schon lange tot. Gestorben mit 41 Jahren irgendwo in Moskau an den Folgen einer paranoiden Schizophrenie.
Katharina Gericke interessiert der Bajazzo Jacob Michael Reinhold Lenz. Der dramatische Clown, dem es nicht gelingen will, in den höfischen Strukturen Weimars Fuß zu fassen. Der Witzbold und Outlaw, der sich selbst mit einer komischen Schutzschicht überzieht, wenn er den abgelegten Geliebten Goethes nachläuft. Der hellsichtige Dichter, dem der Wahnsinn von Kindheit an auf den Fersen ist, bis er ihm blanke Realität wird.
Die kaleidoskopartige Anordnung grotesker Szenen, Dramolette, drastischer Possen und lyrischer Sentenzen, bot Jörg Jannings burleskes Spielmaterial um diesen großen Dichter des Sturm und Drang.
Mit Matthias Walter (Lenz), Max von Pufendorf (Goethe), Linda Olsansky (Veronika), Corinna Kirchhof (Frau von Stein), Jürgen Holtz (Vater und Verrückter), Carmen Maja Antoni (Mutter und Frau Baldrian), Jennifer Antoni (Cleof) und Christian Sand (Publikum)
Ursendung:
15.07.2011, RBB Kulturradio, 54', Regie: Jörg Jannings
Ursendung:
ORB und Maike Techen 1997, Regie: Maike Techen
Sie trauen sich politisch und menschlich nicht über den Weg. Trotzdem: wenige Wochen vor dem Mauerfall bereiten sich zwei Familien in Potsdam auf eine Hochzeit vor. Carry Tarjan, das bucklige Mädchen, wird am 9. November ihren Schulfreund Sewan Brackenstall heiraten. Gerade haben sie das Abitur bestanden und warum nicht heiraten, wo doch zumindest im Privaten ringsum alles abgesteckt und überschaubar scheint. Die Akteure dieser Geschichte werden von den Umwälzungen 1989 überrascht, ja erschreckt. Sie klammern sich an das Gehabte. Die meisten stecken den Kopf in den Sand, bis die Wende auch sie einholt. Bis private Katastrophen, plötzliche Coming Outs und "blühende Landschaften" nicht mehr aufzuhalten sind. Carry Tarjan, die zentrale Figur im Stück, ist auch Metapher für ein deformiertes System, für das Produkt eines nie überwundenen Geburtsfehlers: "Es war so ein Traum - die Revolution sah aus wie ein buckliges Mädchen."
Katharina Gericke zeigt - wie bei "Maienschlager" - den Aufeinanderprall von Mensch und Geschichte und eröffnet eine erfrischend normale Perspektive auf die Vorwendezeit.
Uraufführung:
17.03.2007, Landesbühne Niedersachsen Nord, Regie: Christof Meckel
Noch heute schaut der schöne Kommandante, Mythos und Ikone der Revolution, grimmig schmachtend von T-Shirts, Feuerzeugen und Kaffeetassen. Das Bild ist stumm. Jetzt fängt es an zu sprechen. Rücksichtslos, asthmatisch, charmierend und hartnäckig moralisch. In einem skurrilen Roadmovie erzählt die Autorin vom letzten Weg des argentinisch-kubanischen Revolutionärs durch Bolivien, wo er in den Jahren 1966/67 versuchte, in einem Guerilla-Krieg den Anden-Korridor zu erobern, um ein Aufmarschgebiet für eine länderübergreifende Partisanenbewegung zu schaffen. Che und seine Genossen schlagen sich eine Nacht und einen Tag durch den Dschungel und durch das Dickicht ihrer heroischen Utopie. Zäh sind die sie verfolgenden Ranger, und zäh ist die Eifersucht. Körperliche Gebrechen, löchrige Benzintanks, stumpfe Macheten und stolpernde Debatten. Che verliert den Kampf gegen die Ranger-Truppen, gegen die Apathie der Bevölkerung und gegen seine eigene Popularität. Katharina Gerickes Figuren sind pathetisch und komisch zugleich, sind These und Antithese in einem. Es ist ein schräger, stolzer, aber immer auch doppelschneidiger Blick auf den berühmtesten Popstar der Geschichte, auf Ernesto Rafael Guevara de la Serna, genannt Che.
Uraufführung:
24.09.2005, Landesbühne Niedersachsen Nord, Regie: Ulrich Hüni
Sie sind eine Boygroup angehimmelt und hochgeschossen auf Platz zwei der Charts. Sie sind sexuell nach allen Seiten offen und haben jeder einen anderen Krebs. Sie heißen 4Berlinz und sind nur noch drei. Zwei kranke Fan-Mädchen fahren ihnen nach bis in die letzte Absteige irgendwo bei Suhl. Dort verschiebt sich das Ambiente. Das Morphium beginnt zu wirken. Sie werden weißgekittelte Krebsengel. Es ist das Jahr 1992. Im gekachelten Backstage wacht Oberschwester Miep van Poelz, die gleichzeitig auch Managerin ihrer Platten und Fototermine ist. Ein Tanztrainer schleift sie nach bewährten Methoden aus dem Hochleistungs-Osten übers Krankenhausparkett. Er ist der Choreograph des Bühnenerfolgs mit leiser Stasistimme. Morgen wird er am Hirn operiert. Wahrscheinlich vom Notarzt, der seit dem Zusammenbruch des Ostens nur noch Unfälle von der Straße kratzen darf. Genosse, ich bin dein Chirurg. Man kennt sich von früher. Aus den demontierten Zeiten, als der Sanitäter noch Chefarzt eines Versuchslaboratoriums tief im Sozialismus war. Katharina Gericke schrieb ein apokalyptisches Stück, in dem Aufstieg und Zerfall von Menschen und Systemen schaurig miteinander verwoben sind. Voll Liebe und Verlangen. Ausgezeichnet mit dem Autorenförderpreis 2002 der Landesgruppe des Deutschen Bühnenvereins.
Deutsche Erstaufführung:
25.11.2000, Landesbühne Niedersachsen Nord, Wilhelmshaven, Regie: Britta Geister
Der ahnungslose Seefahrer Edmond Dantes landet kurz auf Elba, um dem verbannten Napoleon einen geheimen Brief zu übergeben. Startschuß für Napoleons Waterloo. Dantes aber wird von intriganten Neidern am Tag seiner Hochzeit wegen Hochverrats verhaftet und auf die berüchtigte Gefängnisinsel Chateau d´If verschleppt. Jahrelang ist er dort lebendig begraben, bis sich der kuriose Abbè Faria durch die Wand schürft. Bevor dieser stirbt, erzählt er von dem sagenhaften Schatz auf der Insel Monte Christo. An Stelle des toten Freundes kann sich Dantes ins Meer werfen lassen, wo er von zwei Seeräubern aufgefischt wird, die ihm fortan diebische Treue halten. Als unermeßlich reicher Graf von Monte Christo kehrt Dantes 1830 nach Marseille zurück und setzt seine langersehnte „Vendetta“ in Gang. Der Reichtum hat ihm Macht verliehen. Die Macht, unerbittlich und mit ausgeklügelter Phantasie Rache zu üben. Eine neue Liebe zu Mercedes wird es in Katharina Gerickes poetischer und höchst vergnüglicher Polit
Deutsche Erstaufführung:
13.11.2004, Landesbühne Niedersachsen Nord, Wilhelmshaven, Regie: Reinhardt Friese
Goethe nannte ihn in seinen Erinnerungen "ein Talent mit barocken Fratzen, die man selbst einem so gründlichen Humor, einer wahrhaft komischen Gabe, nicht verzeihen kann." Da war Lenz schon lange tot. Gestorben mit 41 Jahren irgendwo in Moskau an den Folgen einer paranoiden Schizophrenie. Georg Büchners Lenznovelle machte das tragische Opfer des Wahnsinns zur literarischen Legende. Katharina Gericke interessiert der Bajazzo Jacob Michael Reinhold Lenz. Der dramatische Clown, dem es nicht gelingen will, in den höfischen Strukturen Weimars Fuß zu fassen. Der Witzbold, der sich selbst mit einer komischen Schutzschicht überzieht, wenn er den abgelegten Geliebten Goethes nachläuft. Der hellsichtige Dichter, dem der Wahnsinn von Kindheit an auf den Fersen ist. Der sein Komplize wird und sich in seinem scharfen Verstand an die Spitze arbeitet, bis Lenz abstürzt und ihm anheim fällt. Sein Selbstschutz ist dahin. Was er sieht, wird so suspekt, roh und aberwitzig, dass ihm sein eigener Blick nur Resultat eines zersplitterten, permanent gekränkten Empfindens sein konnte.
Die kaleidoskopartige Anordnung grotesker Szenen, Dramolette, drastischer Possen und lyrischer Sentenzen bietet burleskes Spielmaterial um diesen großen Dichter des Sturm und Drang.
(Frei zur UA)
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9. November 1938. Während in Berlin Synagogen und jüdische Geschäfte in Flammen aufgehen, wird in einem Potsdamer Hinterzimmer eine improvisierte jüdische Hochzeitszeremonie vollzogen – zwischen dem Hitlerjungen Mark Warweser und dem jüdischen Milchhändlersohn Jakob Glücksleben. Das vielbeachtete, mit dem Heidelberger Autorenpreis 1996 ausgezeichnete Stück der Potsdamer Autorin ist der irritierende Versuch einer poetischen Annäherung an den Alltag im Faschismus. Es rekonstruiert die fiktive Entwicklung einer verbotenen Beziehung im Laufe des Jahres 1938 als ein – gleichermaßen naives wie unbeirrtes –'Frühlingserwachen' bis hin zur gewalttätigen Eskalation.
Uraufführung:
31.05.1997, Theater der Stadt Heidelberg, Regie: Erich Liedler
Clemens Brentanos romantisches Märchen über Aufstieg und Fall eines Flohs nahm sich Katharina Gericke zur Vorlage für ein phantastisches Schauerspiel. Über der Szenerie droht der Schatten des führungslosen Doms von Lichtenstein. Unter der Szenerie liegt der abgründige Zackenwald, in dem Watz, der falsche Menschenfresser, auf Opfer wartet. Gerade stürzte ihm ein ganzer Zirkus in den Rachen. Nur der Artist Haltewort und seine Pflegetochter Willwissen überleben. Sie balancieren auf einem Drahtseil hinüber ins Reich diabolischer Staatsdiener. Zu Clarissa, einem mondänen Gerippe. Zu Hüpfenstich, dem androgynen Flohbaron. Zu Sanctus, einem katholischen Staatsfrosch. Haltewort soll ihr neuer Fürst werden, und es reizt ihn der Beruf. Die Vampire des mittelalterlichen Staatsschutzes beißen sich fest. Allen voran Hüpfenstich, der mit des Künstlers Blut fett und mächtig wird. Bald sieht er aus wie ein ungeheuer schöner Mensch. Wohingegen Haltewort hohl wird wie ein Leichtgasballon. Katharina Gericke schreibt über Herrschaftsspiralen, die ins Leere springen, über groteske Auswüchse von Autoritäten und abartig komisches Gewaltgebaren. Doch bevor Haltewort den letzten Kuß empfängt, wird er Hüpfenstichs Henker.
Uraufführung:
25.01.2003, Landesbühne Niedersachsen Nord, Regie: Britta Geister
1989. Die letzten Monate der DDR. Die Ostberliner Ärztin Susanne Blondmeiner wird im Grenzbereich verhaftet und erpresst. Entweder sie schleust sich als vermeintliches Opfer von Stasiwillkür in den kleinen, renitenten Friedenskreis um Pfarrer Kliemer oder sie wird ein wirkliches Opfer. Susanne nimmt das finstere Spiel an. Der verwitwete Pfarrer verliebt sich in die attraktive Frau und merkt zwischen friedens- und umweltbewegenden Aktionen bis zum Schluss nicht, welche Laus ihm in den Pelz gesetzt wurde. Aber Felida, Mitglied des Friedenskreises, entdeckt, dass Susanne für die Stasi tätig ist und erpresst sie nun ihrerseits: entweder sie verhilft ihr zu einer nicht mehr legalen Abtreibung oder sie fliegt auf. Die Verstrickungen werden heillos. Kliemer aktiviert Westmedien und schwebt verliebt in seine friedliche Revolution. Sein Sohn Micha hat sich ebenfalls in Susanne verliebt, die ihrerseits verrät und sabotiert, gleichzeitig, mit wachsender Aggressivität der Staatsicherheitsmänner, von Ängsten und Gewissensbissen geplagt wird.
Vor dem Hintergrund von Demonstrationen, Massenfluchten, zynischen Staatserhaltungsplänen und verzweifelt hochgehaltenen Hoffnungen entwickelt Katharina Gericke eine tragikomische Szenerie der Vergeblichkeiten. Der Alptraum geht zu Ende wie eine Operette. Die Stasimänner retten ihr Fell. Kliemer wirft sich der aufgebrachten Menge vom Balkon des Polizeigewahrsams in die Arme. Der Friedenskreis zerfällt und Susanne kuriert sich im Sanatorium der sich auflösenden Volksarmee. Was bleibt? Ein Lied von "Silly" vielleicht: "Alles wird besser". Das Spiel geht weiter "bis die Flüsse schwellen und die Dämme brechen".
Das Stück entstand als Auftragswerk der Landesbühne Sachsen. Es wurde bei der UA verwoben mit Liedern von Tamara Danz und der Gruppe Silly.
Uraufführung:
18.02.2006, Landesbühnen Sachsen, Regie: Arne Retzlaff
Jung-Siegfried, stärkstes Menschenkind im Naturreich der Nibelungen, schlägt den Drachen tot und macht sich den alten Reichtum der Erde untertan. Er legt sich mit dem Sonnengott Balder an und provoziert den langsamen Rückzug der Götter. Er verliebt sich in die göttliche Brünhild und vergisst sie, als er Heldentaten zu erledigen hat. Ahnungslos, dass Brünhild, mit Zwergensohn Hagen von Tronje als Werkzeug, am Hof von Worms später grausam Rache für Betrug und Verrat nehmen wird.
"Die Nibelungen" sind nicht nur die Protagonisten einer beispiellosen Seifenoper, an ihnen vollzieht sich das ewige Drama von Vergänglichkeit und Wiederkehr. Katharina Gericke nimmt die wilden, unerschöpflichen Geschichten des National-Epos und der germanischen Mythologie und erzählt mit lustvoller, poetischer Sprache, ernst und komisch zugleich von Aufstieg und Fall eines Superhelden im Panzerkleid. Sie kommt den "großen Gestrigkeiten" unverschämt nah, parodiert und aktualisiert sie, immer auf der Suche nach Wahrheit hinter dem Mythos. Wie ein Comic-Strip muten sie an, die Reisen durch unüberwindbare Flammenwände in ewiges Eis, die durch Magie entfachten Männerfreundschaften, die hinterlistigen Intrigen und die leidenschaftlichen Gefühle zwischen Liebe und Mord.
Uraufführung:
26.09.2009, Landesbühne Niedersachsen Nord GmbH , Regie: Olaf Strieb
Juni 1959. Sie lieben sich einen besoffenen Sommerabend lang am Flussufer der Elbe, und Konstantin macht Domenike ein Kind. Einen Tag später wird Konstantin abgeholt und dorthin verfrachtet, wo er als Säugling herkam. Ins große Sowjetreich. Als Gefangener und als Geheimdienstler wird er im Arbeitslager Abalakowa verschwinden, bis ein atomarer Supergau den Jenissej lachsrot färbt. Februar 1960. Bram, selbsternannter Flussgott und für ein kurzes Menschleben aus dem Wasser gestiegen, hilft Domenike bei der Geburt eines Sohnes. Mit im eisigen Badezimmer der Staatssicherheitsmann Jan-Oskar. Er greift sich das blutige Bündel und rennt in den Winter, um dieses Kind zu retten vor dem Zugriff eines wahnsinnigen russischen Kommandeurs. Juni 1988. Domenike lebt als Lehrerin noch immer in Meerane an der Elbe. In dem neuen Hausmeister erkennt sie ihren Sohn, der bei Flussschiffern groß wurde. Es ist ein Tag, an dem es Fische regnen wird über dem Ort. Februar 1999. Konstantin kommt als Fernfahrer auf langen Straßen zurück. Sein Beifahrer ist Peer, ein junger Vampir aus Riga, der den unheilvollen Inhalt ihrer Ladung kennt. In Berlin, an der Spree, treffen die einstigen Abiturienten aufeinander. Altgeworden, zusammengespült nach ihren abgelebten Leben. Zum zweiten Mal wird der strahlenkranke Konstantin Domenike umarmen. Beobachtet vom Flussgott Bram, dem Vampir Peer und von Jan-Oskar, dem alten Agenten.
Wenige Augenblicke aus einem vierzig Jahre umspannenden Stück, das Extreme und Normalitäten zu einem deutsch-russischen Monumentalmärchen vereint. Katharina Gerickes Figuren erzählen in einer feingesponnenen Chronik von Geschehnissen, die berauschen und verzweifeln lassen. Liebes- und Lebensgeschichten, gefangen im manischen Kampf der kalten Krieger, schizophrenen Dissidenten und irren Kommandeure.
Uraufführung:
16.09.2005, Staatstheater Dresden, Regie: Hermann Schein