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Bild: Laila Stieler

Laila Stieler

Drehbuchautorin

Laila Stieler wird 1965 in Neustadt/Orla, Thüringen, geboren. Sie geht in Berlin zur Schule und macht ihr Abitur. 1984/85 arbeitet sie bei "Elektrokohle Lichtenberg". Im folgenden Jahr absolviert sie ein Volontariat beim Fernsehen der DDR. Von 1986 bis 1990 studiert sie Dramaturgie an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Babelsberg.
Seit 1990 arbeitet Laila Stieler als Autorin, Dramaturgin und Producerin für Film- und Fernsehproduktionen.

Zu ihren bekanntesten Drehbüchern zählen die Kinofilme "Stilles Land" (1992), "Die Polizistin" (2000) und "Willenbrock" (2005), die Andreas Dresen verfilmte, für die sie 2001 den Adolf-Grimme-Preis in Gold für das Beste Drehbuch erhält ("Die Polizistin") sowie den Internationalen Literaturfilmpreis 2005 ("Willenbrock").

Sie schrieb die Drehbücher zu TV-Produktionen wie "Mitten in Deutschland: NSU - Die Opfer - Vergesst mich nicht" (2016; Regie: Züli Aladag), "Brief an mein Leben" (2015; Regie: Urs Egger) und "Die Lehrerin" (auch Producerin - 2011; Regie: Tim Trageser)

Aus ihrer Feder stammen auch die Drehbücher zu den Kinofilmen "Die Friseuse" (2010) von Doris Dörrie sowie "Liebesleben" (2007) unter der Regie von Maria Schrader.

Als Producerin arbeitete sie erfolgreich bei zahlreichen TV-Filmen wie u. a. "Die Weihnachtswette" (2006), "Ein verlockendes Angebot" (auch Drehbuch; 2007) und "Neufeld, mitkommen!" (2013).

  • 2017 - 
    Eine Braut kommt selten allein
    Drehbuch: Laila Stieler
    Produzent: Bavaria Fernsehproduktion GmbH
    Co-Produzent: Conradfilm

    Eines Tages sitzt sie vor seiner Tür. In ihrem roten Hochzeitskleid und den abgelatschten Turnschuhen. Sie spricht nicht seine Sprache, sie ist ihm eigentlich zu jung, sie entstammt einer vollkommen anderen Welt, sie liebt auch anders als er - und doch werden die beiden ein Paar. Johnny (Paul "Sido" Würdig), gescheiterter Clubbesitzer, und Sophia (Michelle Barthel), die Roma. Ob sie wirklich von ihrer Hochzeit abgehauen ist, tatsächlich direkt aus Belgrad kommt, ihn wahrhaftig so liebt, wie sie behauptet? Johnny weiß es nicht. Und irgendwann ist es ihm auch egal. Er ist sogar bereit, ihre Eltern einzuladen, als Sophia Heimweh hat. Aber damit gerät sein ohnehin kompliziertes Leben völlig aus den Fugen. Denn es kommen nicht nur Mama und Papa zu Besuch, sondern die gesamte Großfamilie. Während sich Johnny aus Liebe zu Sophia auf die Familie einlässt erfährt er, dass man einen Lebensstil nicht gutheißen muss, um Mitgefühl für die Menschen zu entwickeln, die ihn führen. Denn auch wenn er weder so leben kann noch will wie sie, eines eint die beiden: der tiefe Wunsch, mit dem geliebten Menschen zusammen zu sein und den eigenen Traum zu leben.

    In einer Mischung aus Märchen und Reportage nimmt die Tragikomödie Klischees und Vorurteile aufs Korn, erzählt von Lüge, Wahrheit, Überforderung und der Kraft der Liebe.

    Uraufführung: 07.10.2017, Filmfest Hamburg, 90 min
    TV-Erstausstrahlung: 06.12.2017, ARD
    TV-Sendung: 10.12.2017, One

  • 2016 - 
    Mitten in Deutschland: NSU - Die Opfer - Vergesst mich nicht
    Drehbuch: Laila Stieler
    Regie: Züli Aladag
    Produzent: Gabriela Sperl (Wiedemann & Berg Television)

    Im September 2000, kurz nach den großen Ferien, wird die 14jährige Semiya in ihrem Internat um vier Uhr morgens geweckt. Ihr Vater soll einen Unfall gehabt haben. Erst im Krankenhaus erfährt sie, dass er im Koma liegt. Acht Schüsse wurden auf Enver Simsek abgefeuert. Er stirbt zwei Tage später.

    Die Polizei macht sich an die Arbeit. Hochmotiviert, den Fall möglichst schnell zu lösen. Es gibt kaum Spuren, aber jede Menge Hinweise, Zeugen melden sich. Enver Simsek ist in kurzer Zeit zu sehr viel Geld gelangt, als Blumenhändler war er häufig in Holland unterwegs.

    Immer wieder werden Semiya und ihre Familie vernommen. Semiya zweifelt keine Sekunde an der Unschuld ihres Vaters. Ihre Mutter Adile ist dem Druck körperlich und seelisch nicht gewachsen. Als sie für einige Zeit ins Krankenhaus muss, übernimmt die gerade 15jährige Semiya die Verantwortung für sich selbst und für ihren Bruder. Die eher mittelmäßige Schülerin kämpft sich durch ihr Fachabitur, beginnt zu studieren und schützt Mutter und Bruder vor weiteren Ermittlungen der Polizei, die immer noch an ein Drogendelikt glaubt.

    Acht türkische und ein griechischer Geschäftsmann werden mit der gleichen Waffe wie Enver Simsek ermordet. Ein neuer Ermittler bringt zwar Bewegung in den Fall Simsek und kann alte Zeugenaussage widerlegen, aber letztlich verlaufen auch seine Untersuchungen, sowie die mehrerer Sonderkommissionen im Sande.

    Die Angehörigen der Opfer beginnen sich zu wehren. Auf einer Großdemonstration fordert Semiya selbstbewußt die Polizei auf, nach den wahren Tätern zu suchen. Aber erst im November 2011 kommt heraus, wer die Mörder waren.

    Der Film "Vergesst mich nicht" greift Motive der Biographie "Schmerzliche Heimat" von Semiya Simsek und Peter Schwarz auf und erzählt von einer kraftvollen, jungen Frau, von fehlgeleiteten Ermittlungen und vom Versagen der Polizei in einem der größten Fälle der deutschen Nachkriegsgeschichte. Zugleich zeichnet er das Bild einer Familie, der es gelingt, in Zeiten tiefer Erschütterung zusammenzurücken.

    TV-Erstausstrahlung: 04.04.2016, ARD, 90 min

  • 2015 - 
    Brief an mein Leben
    Drehbuch: Laila Stieler
    Produzent: BAVARIA Fernsehproduktion

    Eines Morgens steht Antonia vor ihrem Koffer und ist wie gelähmt. Welche Schuhe, welcher Anzug, welches Shirt, welches Wetter, welcher Anlass - sie weiß nichts mehr. In ihrer Welt hat jemand auf die Pausentaste gedrückt. Sie kapituliert. Sie bricht zusammen. In der Klinik, in die sie sich daraufhin selbst einweist, wird die erfolgreiche Wissenschaftlerin Toni mit ungewohnten Dingen wie Meditation und Therapiegesprächen konfrontiert. Vor allem muss sie sich mit den anderen Kranken auseinandersetzen, die ihr fremd sind, manche erscheinen ihr esoterisch, manche ordinär. Nach einer Woche will sie wieder abhauen. Aber es fehlt ihr eine Alternative. Also bleibt sie und fängt an, über ihr Leben nachzudenken - über ihre Kindheit, die wenig liebevolle Mutter, den übermächtigen Leistungsdruck, die traurigen Momente. Nach und nach beginnt sie etwas zu spüren, zu ahnen, zu begreifen ...

    TV-Erstausstrahlung: 25.04.2016, ZDF, 90 min

    2016 Einladung, TV-Festival International de Programmes Audiovisuels Biarritz

  • 2013 - 
    Neufeld, mitkommen!
    Drehbuch: Kathi Liers, Jana Simon
    Regie: Tim Trageser
    Producer: Laila Stieler
    Produzent: KINEO Filmproduktion / WDR

    Ein Junge wird von seinen Mitschülern über Monate gedemütigt, geschlagen und sexuell belästigt. Seine Mutter kämpft darum, dass die Täter bestraft werden. Aber in der Kleinstadt will niemand etwas davon wissen.

    mit Christina Große, Benedict Jacob u. a.

    TV-Erstausstrahlung: 02.04.2014, ARD, 90 min

  • 2013 - 
    Willkommen auf dem Land
    Drehbuch: Laila Stieler
    Regie: Tim Trageser
    Producer: Laila Stieler
    Produzent: Network Movie Köln
    Co-Produzent: ZDF

    Großstädterin Rita (Senta Berger) sucht die Ruhe auf dem Land und das entschleunigte Leben. Ihr Mann Leo (Günther Maria Halmer) will mit dem Wechsel nach Mecklenburg-Vorpommern vielmehr eine Managerposition sichern und den Ruhestand noch hinauszögern. Aber die neue Heimat erweist sich für beide als weit weniger idyllisch als erwartet.

    TV-Erstausstrahlung: 19.07.2013, arte, 90 min

  • 2011 - 
    Die Lehrerin
    Drehbuch: Laila Stieler
    Regie: Tim Trageser
    Producer: Laila Stieler
    Produzent: Network Movie Film- und Fernsehproduktion
    Co-Produzent: ZDF

    Erzählt wird die Geschichte einer Lehrerin und ihrer Klasse, die nach einem traumatischen Erlebnis mühsam wieder in ihren Alltag finden.

    mit Anna Loos in der Hauptrolle, Axel Prahl und Meret Becker sowie u. a. Christina Große und einer ganzen Reihe sehr junger Darsteller.

    "Höchste Fernsehkunst"
    "Der Film [... nimmt] in der heute so bilderselig-katastrophisch gestimmten Fernsehlandschaft eine überraschende Wende. Er bleibt bei den Opfern. Er bleibt still. Er bleibt weiblich (Drehbuch: Laila Stiehler), also hilfreich. Er verzichtet auf die Lust an der Destruktion, auf das Schwelgen in Ausweglosigkeit, sondern sieht einer Frau zu, die heil zu machen versucht, was kaum heil zu machen ist."
    Nikolaus von Festenberg, SPIEGEL online

    "Der Regisseur Tim Trageser inszeniert diese Geschichte nach einem Buch von Laila Stieler so eindringlich und behutsam, dass es einen zerreißt. Hier stimmt jeder Ton, jeder Blick, fein und nuancenreich blickt der Film auf sämtliche Charaktere, auf das bis ins Mark verunsicherte Kollegium, auf die Lehrer, die alle Probleme lösen sollen, die Eltern und Gesellschaft sprachlos machen; [... ]"
    Michael Hanfeld, FAZ

    TV-Erstausstrahlung: 26.08.2011, arte, 90 min

  • 2010 - 
    Die Friseuse
    Drehbuch: Laila Stieler
    Regie: Doris Dörrie
    Producer: Laila Stieler
    Produzent: Collina Filmproduktion, Uli Limmer
    Verleiher: Constantin

    Kathi ist für ihr Leben gern Friseuse. Und wenn sie eine Meinung hat, vertritt sie die auch - unumwunden. Kathi kann ziemlich ruppig sein, sie ist klug, aber sie trägt das nicht vor sich her und - sie ist dick. Sie ist so dick, dass die freundliche Umschreibung "mollig" eine glatte Lüge wäre. Und obwohl ihre Lage alles andere als vielversprechend ist, hat Kathi keinerlei Begabung zu Kompromissen. Diplomatie ist ihr ein Fremdwort geblieben.
    Die Geschichte beginnt an dem Morgen, an dem Kathi eine Anstellung als Meisterin und Filialleiterin erhalten soll. Sie muss nur noch ihre Papiere vorbeibringen, ansonsten hat man sich schon telefonisch geeinigt. Doch als Kathi in diesem Salon steht, zieht die Chefin ein langes Gesicht und erklärt ihr, dass sie Kathi nicht einstellen kann, weil sie "nicht ästhetisch ist". Und schon steht Kathi wieder vor der Tür. Aber so will sie sich nicht abspeisen lassen. Zunächst möchte sie um den Job kämpfen, doch dann bietet sich eine bessere Gelegenheit: Direkt gegenüber dem Salon wird ein Laden frei! Und da weiß Kathi plötzlich, was sie will. Sie wird sich selbständig machen und ihren eigenen Laden gründen, ihren eigenen Salon. Und sie wird es allen zeigen! Soweit der gute Vorsatz. Allerdings bemerkt Kathi, dass ihr wesentliche Dinge fehlen: Das Wissen, die guten Beziehungen und vor allem das Geld. Erfinderisch, kraftvoll und trotz aller Widrigkeiten immer wieder gutgelaunt macht sich Kathi an die Arbeit. Wer ihr dabei begegnet, was ihr widerfährt, und wie sie ihre Würde verteidigt - davon erzählt der Film.

    Uraufführung: 14.02.2010, Friedrichstadtpalast, Berlinale, 108 min
    Kinostart: 18.02.2010
    TV-Erstausstrahlung: 18.11.2012, ZDF

  • 2010 - 
    Wohin mit Vater
    Drehbuch: Laila Stieler
    Regie: Tim Trageser
    Producer: Laila Stieler
    Produzent: Network Movie

    Einige hundert Kilometer trennen Thomas von seinem Elternhaus in Dessau, dem Ort, an dem er aufgewachsen ist. Gut so. Thomas lebt sein eigenes Leben, gründet gerade eine Familie und besucht seine Eltern und seine Schwester Susanne nur so oft wie nötig. Ein dringlicher Anruf jedoch beordert ihn nach Hause. Der Mutter geht es nicht gut. Thomas packt Sachen für drei Tage ein. Das muss reichen. Aber als er ankommt, ist die Mutter schon tot. Herzinfarkt. Für Trauer ist wenig Zeit. Die Beerdigung muss organisiert werden. Aber vor allem muss eine Lösung für den Vater gefunden werden. Der hat nach einem Schlaganfall gesundheitliche Probleme und Lähmungserscheinungen in den Beinen. Er kann nicht allein leben, doch ins Heim will der geistig agile Mann auch nicht. Wer kümmert sich um ihn? Wird sich Susanne, wie Thomas anfangs hofft, opfern, ihr eigenes Leben aufgeben und zum Vater ziehen? Die Geschwister Thomas und Susanne stehen sich sprachlos gegenüber. Teils verzweifelt, teils mit wütendem Pragmatismus versuchen sie, die Fragen zu klären, die sie jahrelang vor sich her geschoben und verdrängt haben. Sie haben sich in den letzten Jahren aus den Augen verloren, nun müssen sie sich neu zusammenraufen.

    TV-Erstausstrahlung: 29.03.2010, ZDF, 89 min

  • 2009 - 
    Mein Mann, seine Geliebte und ich
    Drehbuch: Laila Stieler
    Regie: Dagmar Hirtz
    Produzent: TV60Filmproduktion

    TV-Erstausstrahlung: 21.09.2009, ZDF, 89 min.

  • 2008 - 
    Patchwork
    Drehbuch: Laila Stieler
    Dramaturgie: Cooky Ziesche
    Regie: Franziska Buch
    Producer: Cooky Ziesche
    Produzent: Typhoon

    Jana und Daniel - beide nicht mehr ganz jung, gleichwohl lebenserfahren und alleinerziehend - lernen sich kennen und lieben und beschließen, mit ihren Kindern Nelly und Alex zusammenzuziehen. Daniels schöner Exfrau Xenia gefällt das gar nicht und Janas Tochter möchte viel lieber, dass ihre Mutter wieder zu ihrem Exmann Roberto zurückkehrt. Die ohnehin schon vorhandenen Konflikte in dieser zusammengewürfelten Familie eskalieren, als Jana überraschend schwanger wird und die Kinder dagegen rebellieren.

    TV-Erstausstrahlung: 21.05.2008, ARD, 89 min

  • 2008 - 
    Wolke 9
    Drehbuch: Andreas Dresen, Jörg Hauschild, Laila Stieler, Cooky Ziesche
    Produzent: Peter Rommel
    Verleiher: Senator

    Wolke 9 thematisiert Lust und Liebe der späten Jahre, und obwohl dieser Film von Andreas Dresen sehr ernst ist, ein minimalistisches Kammerspiel sozusagen, kommt der Humor trotzdem nicht zu kurz. Vieles kommt in diesem Zusammenhang von den Darstellern selbst, wenn sie bei den Dreharbeiten hüllenlos und auch sonst nackt dastanden.

    Inge, die sich in dem Film in Karl verliebt, wird zwar bald 70, fühlt sich aber wie 17, und der Mann, in den sie sich verliebt, wird bald 80 Jahre. Inge verliebt sich, obwohl sie noch mit Werner verheiratet ist, und Karl erwidert ihre Gefühle. Beide wollen ganz eng zusammen sein, doch dafür müsste Inge ihren Ehemann verlassen. Zunächst eine Geschichte, die nicht besonders aufregend erscheint und sich so oder so ähnlich oft abspielt, doch das Besondere an "Wolke 9" ist nun einmal, dass alle Protagonisten das Lebensalter von 70 bereits überschritten haben. Liebe kennt kein Alter, leidenschaftliche Gefühle und Sexualität müssen eben nicht ab einem gewissen Alter ebenfalls in Rente gehen.

    Kinostart: 09.10.2009, 98 min
    TV-Erstausstrahlung: 25.11.2010, arte

    2008 Coup de Coeur, Filmfestspiele Cannes
    2009 Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin, Deutscher Filmpreis Berlin

  • 2007 - 
    Ein verlockendes Angebot
    Drehbuch: Güzin Kar, Laila Stieler
    Regie: Tim Trageser
    Producer: Laila Stieler
    Produzent: Network Movie

    Jan und Maria sind ein glückliches junges Paar mit kleiner Tochter. Als Maria arbeitslos wird, bekommt sie ein verlockendes Angebot: Sie, die Köchin vom Land, soll in einem Berliner Hotel ein eigenes Restaurant aufbauen. Und so schlittert das Paar in eine Wochenendbeziehung mit ganz neuen Herausforderungen, Affären inklusive ...

    TV-Erstausstrahlung: 03.08.2007, ZDF, 89 min

  • 2007 - 
    Liebesleben
    Drehbuch: Laila Stieler
    Dramaturgie: Laila Stieler
    Regie: Maria Schrader
    Produzent: X Filme
    Co-Produzent: Transfax Film Productions, Bayerischer Rundfunk (BR)
    Verleiher: X Verleih AG

    nach dem Roman"Liebesleben"von Zeruya Shalev

    Eigentlich hat Jara alles: Sie ist glücklich verheiratet, hat beste Aussichten auf eine Karriere an der Universität, eine schöne Wohnung und eine verlässliche Familie, die trotz einiger Schwierigkeiten zusammenhält. Doch als sie dem viele Jahre älteren Arie begegnet, einem Freund ihres Vaters, gerät ihre heile Welt aus den Fugen: Lebenshungrig stürzt sie sich in den Strudel einer Amour fou, die alle Dämme ihrer bisherigen Existenz niederreißt. Dabei erkennt sie bald, dass ihre Eltern ein Geheimnis hüten, zu dem Arie der Schlüssel ist. Und lernt, dass sie die Bestimmung über ihr Leben nicht allein einer Liebe, einem Mann überlassen darf.

    Kinostart: 08.11.2007, 113 min
    TV-Erstausstrahlung: 03.03.2010, arte

    2008 Beste Kamera, 58. Deutscher Filmpreis Berlin
    2008 Filmmusikpreis/Kamerapreis, 29. Bayerischer Filmpreis München

  • 2006 - 
    Die Weihnachtswette
    Drehbuch: Hans-Ullrich Krause
    Regie: Christian von Castelberg
    Producer: Laila Stieler
    Produzent: UFA Fernsehproduktion

    Schluss mit der Reha! Nach einem schweren Autocrash kehrt Chirurgin Bettina (Ann-Kathrin Kramer) vorzur Arbeit zurück - obwohl sie den Unfalltod ihres Mannes noch nicht verwunden hat. Als Bettina in der Klinik einen Fehler macht, muss sie in den Zwangsurlaub. Ausgerechnet über Weihnachten! Die Aussicht, die Festtage allein verbringen zu müssen, erscheint ihr so unerträglich, dass sie sich einen Waisenjungen ins Haus holt: Der vorlaute Bonzo (Kai Peter Malina) hatte in einem TV-Interview geheuchelt, er würde das Fest gern in einer Familie verbringen. Bei Bettina benimmt er sich aber total daneben - hat er doch mit Freunden gewettet, dass sie ihn nach einem Tag wieder freiwillig ins Heim zurückbringt ...

    TV-Erstausstrahlung: 10.12.2007, ZDF, 89 min

  • 2005 - 
    Willenbrock
    Drehbuch: Laila Stieler
    Dramaturgie: Cooky Ziesche
    Producer: Cooky Ziesche
    Produzent: UFA Fernsehproduktion
    Verleiher: Delphi Filmverleih

    Bernd Willenbrock, Gebrauchtwagenhändler aus Magdeburg, ist ein Mann, dem es gut geht. Sein Laden läuft trotz Rezession, er hat eine schöne Frau, eine Geliebte, ein neues Haus in einer Wohnsiedlung am Stadtrand und ein Ferienhaus im Grünen.
    Sein Erfolg hat zwei Namen: Jurek, ein erfahrener Automechaniker aus Polen, und Krylow, ein Russe, der jeden Monat gleich mehrere Wagen vom Hof fahren lässt und damit seinen Umsatz erheblich steigert. Selbst ein Einbruch auf dem Autohof stört Willenbrocks gute Laune nicht. Er stellt zum Schutz seines Besitzes den Nachtwächter Fritz ein. Dieser Fritz hat eine hübsche Tochter, sie heißt Anna und ist Literaturstudentin. Willenbrock weiß, ein Autohändler ist nicht ihr Typ, aber gerade das reizt den routinierten Frauenhelden. Er schafft es tatsächlich, sie zu erobern. Er hat keine Zweifel, er hat die Regeln erkannt.
    Doch dann passiert etwas: Nachts in ihrem Haus auf dem Land werden Willenbrock und seine Frau Susanne von Einbrechern überfallen. Obwohl er mit leichten Blessuren davonkommt, kann Willenbrock den Vorfall nicht vergessen. Er begreift, dass er verwundbar ist. Verbissen versucht er, seine alte Form herzustellen, aber die Geschäfte stagnieren, das Liebesleben auch. Seine ganze Ordnung gerät aus den Fugen und alle Gewissheiten sind plötzlich fraglich. Es gibt keine Rechtsicherheit. Es gibt eigentlich überhaupt keine Sicherheit mehr, weder im gesellschaftlichen Umgang noch in den privaten Beziehungen.
    Mit der Pistole, die Willenbrock seit dem Überfall bei sich trägt, ändert sich sein Leben.

    Kinostart: 17.03.2005, 105 min
    TV-Erstausstrahlung: 18.04.2008, arte

    2005, Internationaler Literaturfilmpreis Frankfurt
    2005 Femina Film Award, Sabine Greuning, Berlinale Berlin
    2005 Michael Hammon, Deutscher Kamerapreis

  • 2004 - 
    The Cave (Ein einsames Haus am See)
    Drehbuch: Stefan Kolditz
    Regie: Sigi Rothemund
    Producer: Laila Stieler
    Produzent: UFA Fernsehproduktion

    Dr. Ellen Weiss (Suzanne von Borsody) ist eineFrau, die weiß, was sie will. Die renommierte Psychologin, spezialisiert auf männliche Gewalttäter, hat ein hervorragendes Standing, wird regelmäßig für Gerichts-Gutachten verpflichtet, hat bereits ein Buch über ihre Arbeit veröffentlicht und lässt sich von keinem etwas sagen - vor allem nicht von ihrem Ex-Mann (Thomas Schendel). Ellen wohnt zusammen mit ihrer Tochter Lena (Pauline Knopf) - Sohn Michael (Sebastian Reznicek) ist längst ausgezogen. Die Arbeit ist für Ellen Lebensmittelpunkt und Fluchtort. Überstürzt verreist sie einen Tag vor Ellens 16. Geburtstag unter dem Vorwand, in Ruhe arbeiten zu müssen. Tatsächlich geht sie jedoch auf die Suche nach ihrer Vergangenheit: Sie mietet das Haus in den Bergen, in dem sie mit ihrer Familie vor Jahren glücklich die Ferien verbrachte. In dem einsamen Haus am See angekommen, stellt sie mit Entsetzen fest, dass sie nicht allein ist. Ein tödliches Versteck- und Psychoterrorspiel mit Leon (Max Tidof), dem Mann von nebenan, beginnt ...

    TV-Erstausstrahlung: 16.11.2004, Sat.1, 89 min

  • 2002 - 
    Bloß kein Baby
    Drehbuch: Laila Stieler
    Regie: Klaus Krämer
    Produzent: KIKA

    Dokumentarfilm

    Der Film erzählt die Situation einer sich neu formierenden Familie, also einer "Patchwork-Family", in der beide Partner jeweils eine Tochter in die neue Beziehung und in die erste gemeinsame Wohnung bringen. Die beiden Kinder schwanken zwischen der Sehnsucht nach dem Wiederaufleben ihren früheren Elternbeziehungen, der Angst, dass die beiden jetzt zusammenlebenden Elternteile gemeinsam ein eigenes Kind haben wollen und dem Gefühl, in der neuen Situation sowieso zu kurz zu kommen. Nach anfänglichem Misstrauen finden die beiden Mädchen Alex und Lisa zu einer Art Zweck-Solidaritätsgemeinschaft zusammen, die irgendwann in wirkliche Zuneigung übergeht. Sie versuchen zu verhindern, dass Alex'? Mutter schwanger wird. Nachdem sie im Schlafzimmer keinerlei Kondome entdecken konnten, kaufen sie schließlich selbst welche in der Apotheke. Doch der eigentlich schwierige Punkt ist, dass sie sich von dem verliebten Paar zu wenig beachtet fühlen. Über unorthodoxe Wege finden sie auch hier gemeinsam eine Lösung.

    TV-Erstausstrahlung: 09.02.2002, KIKA, 25 min

  • 2000 - 
    Die Polizistin
    Drehbuch: Laila Stieler
    Produzent: Westdeutsche Universum Film GmbH

    Imdüsteren Rostocker Problembezirk Lütten-Klein möchte man weder als Jugendlicher noch als alter Mensch leben. Genau in diese Einöde verschlägt es die junge Polizistin Anna (Gabriele Maria Schmeide) zur Ausbildung. Sie macht das Beste aus der Sache, hofft auf beruflichen und privaten Neuanfang. Motivation für den Job: "Ich habe gerne mit Menschen zu tun. Etwas Solides, dachte ich". Erst einmal muss sie sich mit Bürokratie herumschlagen, mehr als acht Stunden täglich ackern und so spannende Fälle bearbeiten wie Ruhestörung, Diebstahl in der Kaufhalle, familiäre Streitigkeiten. Wer es sich leisten kann, zieht weg aus diesem sozialen Brennpunkt, Auffangbecken für Menschen, die nichts mehr haben außer sich selbst. Die Hoffnungslosigkeit geht ihr an die Nieren. Aber Dünnhäutigkeit ist nicht gefragt, sondern hartes Zupacken. Als sie den zehnjährigen Benny trifft, erwacht ihr Beschützerinstinkt. Sie lernt seinen leiblichen Vater kennen, einen russischen Kleinkriminellen mit starker Ausstrahlung und verliert die berufliche Distanz. Die Ereignisse eskalieren.

    TV-Erstausstrahlung: 25.10.2000, ARD, 89 min
    Kinostart: 10.05.2001

    2000 Fernsehfilmpreis Dresen, Stieler, Deutsche Akademie der Darstellenden Künste Berlin
    2001 Beste Kamera Michael Hammon, Deutscher Kamerapreis
    2001 Beste Regie, Deutscher Fernsehpreis Köln
    2001 Bester Schnitt Monika Schindler, Deutscher Schnittpreis
    2001 Grimme-Preis in Gold Dresen, Stieler, Schmeide, Prahl, Grimme-Preis

  • 2000 - 
    Die Schwiegermutter
    Drehbuch: Laila Stieler
    Regie: Dagmar Hirtz

    TV-Erstausstrahlung: 18.02.2000, ZDF, 89 min

  • 2000 - 
    Die Spezialistenshow
    Drehbuch: Laila Stieler
    Produzent: KIKA

    Die 10jährige Debbie spricht wenig, dafür kann sie ausgezeichnet rechnen. Täglich schaut sie die "Spezialistenshow" und knackt die Zahlencodes dort schneller als jeder Professorenkandidat. Weil Debbies Eltern Schulden haben, beschließt sie eines Tages bei der Show mitzumachen. Täglich gibt sie über die Hotline ihre Lösungen an und täglich gewinnt sie. Nur nicht den ersehnten Geldpreis von 10.000 DM. Den gibt es nur bei persönlicher Teilnahme im Studio, aber dafür muss man mindestens 16 Jahre alt sein. Dann passiert die Katastrophe. Den Eltern liegt eine Telefonrechnung über 1500,- Mark vor. Sofort wird die ältere Schwester Sandra verdächtigt. Als sie hinter Debbies Geheimnis kommt, schlägt Sandra erst einen Riesenkrach. Aber dann machen die beiden einen Plan, wie sie an den Hauptgewinn der Show rankommen können.

    TV-Erstausstrahlung: 28.12.2000, KIKA, 25 min

    2001 Erich-Kästner-Fernsehpreis

  • 1997 - 
    Die Konkurrentin
    Drehbuch: Laila Stieler
    Regie: Dagmar Hirtz
    Produzent: Fritz Wagner Filmproduktion

    Katharina beherrscht Familie und Beruf. Sie ist ihrem Ehemann, dem Universitätsdozenten Jens, treusorgende und zärtliche Ehefrau, sie erzieht ihre zwei Kinder, sie bewältigt ihren chaotisch-sympathischen Haushalt spielend, und sie schafft im Berufsleben als Unternehmensberaterin reichlich Geld in die Familienkasse. Doch mit der Harmonie ist es schlagartig vorbei, als Katharina eine neue Assistentin bekommt: eine ehrgeizige, hochmotivierte und attraktive Betriebswirtin namens Maren, die vom Juniorchef engagiert wurde.

    Der ist seit längerem mit Katharinas eingefahrenen Methoden nicht mehr zufrieden und will die neue Kollegin langfristig auf ihre Position hieven.

    Wie Katharina und Maren gegeneinander antreten, dann jedoch Gemeinsamkeiten entdecken und sich zur Überraschung nicht nur der Kollegen, sondern vor allem der Männer, sich auch als Paar finden, das erzählt dieser Film.

    TV-Erstausstrahlung: 15.08.1997, ZDF, 89 min

  • 1994 - 
    Mein unbekannter Ehemann
    Drehbuch: Laila Stieler
    Regie: Andreas Dresen
    Produzent: UFA Fernsehproduktion

    Um den afrikanischen Lover ihrer verheirateten Freundin vor der Abschiebung zu bewahren, geht Britta (Sabine Urig) eine Scheinehe mit Farouk (Ade Sapara) ein. Mit dem schönen Fremden hält das Chaos in ihre wohlgeordnete Single-Welt Einzug. Richtig kompliziert wird es, als Britta sich zudem in Farouk verliebt ...

    TV-Erstausstrahlung: 26.03.1997, ARD, 89 min

  • 1992 - 
    Stilles Land
    Drehbuch: Andreas Dresen, Laila Stieler

    Die DDR im Herbst 1989: Den jungen ambitionierten Regisseur Kai verschlägt es an ein Provinztheater im hohen Norden. Während draußen das Land zusammenbricht, versucht er mit "Warten auf Godot" neuen Schwung in das resignierte Ensemble und die triste Kleinstadt zu bringen. Blaue Augen und Missverständnisse bleiben da nicht aus.

    Kinostart: 95 min

    1992 Deutscher Kritikerpreis
    1992 Hessischer Filmpreis

  • 1990 - 
    So schnell es geht nach Istanbul
    Drehbuch: Andreas Dresen, Laila Stieler
    Produzent: Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf"

    nach einer Geschichte von Jurek Becker

    Der West-Berliner Niyazi, so die Ausgangssituation der Filmhandlung, will nach dem Fall der Berliner Mauer so schnell wie möglich zurück in seine Heimatstadt Istanbul, nur fehlen ihm die finanziellen Mittel für die Anreise. Um schneller das Geld zusammenzubekommen, hat er die Idee, in den Ostteil der Stadt zu gehen, wo die Lebenshaltungskosten und Mieten weit niedriger sind, aber weiter im Westteil zum höheren West-Einkommen zu arbeiten. Gezielt sucht er nach einem Ost-Berliner Mädchen mit einer großen Wohnung, in die er mit einziehen kann.

    : 45 min

    1992 Publikumspreis, Bamberger Kurzfilmtage
    1992 Spezialpreis, Prix Europa

  • Ick bin nu mal Friseuse
    nach dem Drehbuch "Die Friseuse"

    Kathi ist bunt und dick. Sie kann Leuten die Haare frisieren, dass die sich vor Glück nicht einkriegen. Aber einen Job bekommt sie deshalb nicht. Zumindest nicht bei Frau Krieger im Marzahner Einkaufszentrum. Die findet sie nämlich nicht ästhetisch. Verletzungen dieser Art scheint Kathi wegzustecken, und ihre Vision vom eigenen kleinen Salon (mit fünf richtig wuchtigen Friseusinnen) will sie deshalb erst recht nicht aufgeben. Sie beginnt um ihren Traum zu kämpfen. Beim Arbeitsamt, bei Kreditgebern, beim Gewerbeamt. Sie ist oft so nah dran am Glück. Aber dann geht wieder etwas schief. Ihre Tochter, die ihr die Schuld an der Trennung vom Vater gibt, und der die korpulente Mutter manchmal peinlich ist, findet eines Tages zehn Vietnamesen in ihrer winzigen Neubauwohnung vor. Kathi tut wirklich Unmögliches, um sich das nötige Startkapital zu besorgen.
    Judith Lorentz besetzte in ihrer beglückenden Radioadaption Steffi Kühnert als Kathi König ("Ick bin dick, aber nich doof!"), die den Berliner Dialekt aus vollstem Herzen spricht. Neben ihr spielen Christine Österlein, Caterine Stoyan, Ursula Werner, Ingo Hülsmann, Matthias Matschke, Milan Peschel u. v. a.

    Ursendung: 21.05.2010, RBB Kulturradio, 54:33 min, Regie: Judith Lorentz

  • Die Lehrerin
    nach dem gleichnamigen Drehbuch von Laila Stieler
    Bearbeitung: Judith Lorentz, Juliane Schmidt

    Der erste Schultag nach den Sommerferien. Es ist laut und chaotisch. Andrea Liepnitz, Fachlehrerin für Biologie und Chemie, hat keine Lust mehr, sich nach 20 Jahren Schuldienst noch weiter mit den Schülern rumzuquälen. Sie ist nicht so locker und beliebt wie ihre Kollegin Katja, die mit ihr die erste schwierige Stunde dieses neuen Schuljahres tauscht. Andrea wäre in dieser Klasse gewesen, aus der plötzlich Schüsse knallen. Katja fällt schwer getroffen ins Koma. Paralysiert von diesem Amoklauf besucht Andrea ihre Freundin im Krankenhaus, spricht mit ihr, sucht ihren Rat. Wie soll sie, wie sollen sie alle, diese vielen traumatisierten Schüler, die angstvollen und ratlosen Lehrer, wie sollen können müssen sie damit weiterleben. Es beginnt der mühsame Weg zurück in den Alltag.

    Mit Christina Große, Anna Böttcher, Devid Striesow, Catherin Stoyan, Claudia Eisinger, Jaecki Schwarz, Lena Stolze und vielen engagierten Schülern aus Berlin Pankow.

    Ursendung: 26.08.2012, rbb, 54:13 min, Regie: Judith Lorentz
    Radiosendung: 22.10.2017, MDR Kultur, 54:13 min, Regie: Judith Lorentz

  • Vergesst mich nicht
    Hörspiel nach dem Drehbuch von Laila Stieler
    nach Motiven des Buches "Schmerzliche Heimat" von Semiya Simesek und Peter Schwarz
    Hörspielbearbeitung: Judith Lorentz

    Mehr als zehn Jahre wird es dauern, bis der Mord an dem türkischen Blumenhändler Enver ªimºek aufgeklärt ist. Weitere Opfer gehen in dieser Zeit auf das Konto der rechtsextremen Organisation NSU. Semiya ªimºek ist gerade 14 Jahre alt, als ihr Vater im Herbst 2000 mit einer Ceska 83 getötet wird. Alles hat Semiya gespeichert, jedes Wort, jede Geste ihres Papas an diesem letzten Tag. Sie hat sich von ihm verabschiedet wie immer. Er gibt ihr ein Bild von sich. Damit sie ihn nicht vergisst im Internat. Und dann ist nichts mehr gut. Brutal endet ihre Kindheit. Demütigend für die Familie beginnen die Ermittlungen der im Dunklen tappenden Behörden. Semiya ªimºeks sehr persönliches Buch "Schmerzliche Heimat" wurde zur Stimme der Opfer.

    Das dem Hörspiel und der Bearbeitung von Judith Lorentz zugrunde liegende Drehbuch von Laila Stieler entstand nach Motiven des Buches "Schmerzliche Heimat" von Semiya ªimºek und Peter Schwarz.

    Länge 58:58 min oder 54:30minin gekürzter Fassung.

    Ursendung: 05.03.2017, NDR info, 58:58 min, Regie: Judith Lorentz
    Radiosendung: 21.04.2017, RBB Kulturradio
    Radiosendung: 01.10.2017, SR 2
    Radiosendung: 31.10.2017, DLF Kultur
    Radiosendung: 18.03.2018, BR 2, 54:30, Regie: Judith Lorentz
    Radiosendung: 19.03.2018, BR 2 (kurzfr. Wiederh.)

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